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Archäologischer Fund: Forscher stolpern über riesiges Objekt – es wirft Fragen auf

Mit über einem halben Meter Größe könnte ein neuentdeckter Faustkeil der größte seiner Art sein. Doch der Ursprung des archäologischen Fundes lässt Forschende rätseln.

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Als ein Forschungsteam in Saudi Arabien überraschend auf ein gewaltiges Objekt im Wüstensand stieß, staunten die Archäologinnen und Archäologen nicht schlecht. Auch wenn sie den archäologischen Fund schnell als Faustkeil identifizieren konnten, wirft er immer noch Fragen auf. Allen voran, wer das mächtige Werkzeug in grauen Urzeiten überhaupt hergestellt haben könnte.

Archäologischer Fund: Gewaltiges Artefakt mit mysteriösem Ursprung

Bereits in grauer Vorzeit verfügten frühe Menschen über herausragendes Werkzeug. Dazu zählt auch der gigantische Faustkeil, den unlängst Forschende eher beiläufig bei Grabungen in der Wüste Saudi Arabiens entdeckten. „Es waren die letzten 15 Minuten unserer täglichen Arbeit und es war ein besonders heißer Tag“, lässt Grabungsleiter Ömer Can Aksoy das Portal Live Science in einem Statement per E-Mail wissen. „Zwei Teammitglieder fanden den gigantischen Keil auf der Oberfläche einer Sanddüne.“

Mit einer Länge von 51,3 Zentimetern ist es gut möglich, dass es sich bei dem Faustkeil um den größten seiner Art handelt. Er besteht aus Basalt-Stein.

Dreizehn weitere Keile konnten Can und sein Team an der Grabungsstelle sicherstellen, wobei diese nicht ganz die Größe des ersten erreichten. Da sie vom handwerklichen Stil sehr ähnlich sind, gehen die Forschenden dennoch davon aus, dass die archäologischen Funde zusammengehören. Deutlich weniger klar ist hingegen, wie alt die primitiven Werkzeuge wirklich sind und wofür sie verwendet wurden – und vor allem von wem.

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Ungeklärte Herkunft

Wie Can berichtet, sei „noch viel mehr Recherche vonnöten, um das genaue Alter zu bestimmen“. Doch andere Werkzeuge, die man an der Ausgrabungsstätte entdeckte, könnten 200.000 Jahre alt sein. Es sei also gut möglich, dass auch der gewaltige Faustkeil aus jener Zeit stamme. Somit falle der archäologische Fund in die Ära des frühen oder mittleren Paläolithikum.

Mit einer Größe von über einem halben Meter wirkt der urzeitliche Faustkeil auf den ersten Blick ziemlich unhandlich. Dennoch ist es gut möglich, dass er ihren damaligen Nutzenden als praktischer Alltagshelfer diente. So sind beide Seiten des Keils geschärft, was andeutet, dass er als Schneide- oder Hackwerkzeug in Verwendung war. Gänzlich bewiesen ist dies jedoch nicht.

Ebenso noch offen ist, wer das gigantische Werkzeug zu Urzeiten überhaupt hergestellt haben soll. Es könnte sich bei den damaligen Erstellerinnen und Erstellern sowohl um den frühen Homo Sapiens als auch um den Homo Erectus gehandelt haben.

Antworten auf diese und weitere Fragen hoffen Can und sein Team bei weiteren Grabungen zu finden. Dabei befinden diese sich aktuell in der Endphase bis zu einer längeren Pause. Doch schon im Winter und Frühjahr 2024 möchte man die Untersuchungen vor Ort fortsetzen.

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Quelle: Live Science

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