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Mond: NASA veröffentlicht Foto der Rückseite – was es zeigt, sorgt für Aufregung

Auf Instagram hat die NASA eine Aufnahme der Mond-Rückseite gepostet. Das Netz zeigte sich mehr als erfreut.

© Jing - stock.adobe.com

Entstehung des Mondes - Kosmischer Crash erschuf den Erdtrabanten

Vorstellung der Theorie der Entstehung des Mondes.

Die NASA ist bekannt dafür, faszinierende Bilder aus allen Bereichen des Weltalls über ihre Social-Media-Kanäle zu veröffentlichen. So auch am 7. Februar, als man ein Foto des Mondes postete. Ebendieses zeigt allerdings ein seltenes Detail, das nicht viele Menschen zu sehen bekommen.

NASA zeigt die „dunkle Seite“ des Mondes

„Das ist die Seite des Mondes, die wir von zu Hause aus nie sehen: die Rückseite“, heißt es zu Beginn des Instagram-Eintrages. Zu sehen ist der Erdtrabant dabei in zwei Einzelaufnahmen, zwischen denen Nutzerinnen und Nutzer beliebig hin- und herscrollen können.

Nachdem die US-Weltraumbehörde das Bild gepostet hatte, ging es viral und ließ anscheinend viele Menschen staunend zurück. Mehr als 5,6 Millionen User*innen haben bereits ihr „Gefällt mir“ gegeben. Zusammen mit der seltenen Aufnahme teilte die NASA aber auch Einzelheiten über die besonderen Merkmale.

Das charakterisiert die Mond-Rückseite:

„Fälschlicherweise wird sie [die Rückseite] oft als ‚dunkle Seite‘ des Mondes bezeichnet – was nicht stimmt, weil sie genauso viel Sonnenlicht abbekommt wie die vordere Seite -, aber die Rückseite des Mondes hat ganz andere Merkmale. Zunächst einmal ist sie stärker zerkratzt und weist weniger Maria auf, also große, dunkle Basaltebenen, die durch frühe Vulkanausbrüche entstanden sind. Man nennt sie Maria, weil das das lateinische Wort für „Meere“ ist. Frühe Astronomen hielten die dunklen Gebiete für Ozeane.“

Instagram/nasa

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Lesetipp: Wie groß ist der Mond wirklich? (Vergleich)

Darum können wir die Mond-Rückseite nicht sehen

Im Detail zeigt der Post die runde, graue Scheibe des Mondes, die auf ihrer gesamten Oberfläche mit Kratern aller Größen übersät ist. Dabei handelt es sich nicht um eine Aufnahme, sondern um ein Mosaik der Rückseite des Mondes, das aus 15.000 Bildern besteht. Diese wurden vom Lunar Reconnaissance Orbiter zwischen November 2009 und Februar 2011 aufgenommen.

Man fügte zudem hinzu, dass wir diese Ansicht des Erdtrabanten aus einem guten Grund nicht von der Erde aus betrachten können. Denn „der Mond [ist] an unseren Planeten gekoppelt. Das bedeutet, dass die Umlaufzeit des Mondes genauso lang ist wie seine Drehung um die eigene Achse. Auf der Erde dauert es einen ganzen Monat, bis sich der Mond einmal dreht.“

Quellen: Instagram/nasa

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