Einen Überblick über Online-Dienste, die eine sichere Anmeldung durch sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) unterstützen, gibt die neue Seite 2FA.jetzt. Dahinter steht die Initiative „Starke Authentisierung – jetzt!“, die sich für den Einsatz starker Anmeldeverfahren einsetzt.

Von Zwei-Faktor-Authentifizierung spricht man dann, wenn der Anwender bei der Anmeldung zusätzlich zum Benutzernamen und zum Passwort einen Code eingeben muss, der etwa per SMS versendet wird.

Zahlreiche beliebte Online-Dienste ohne 2FA

Der gängige Log-in-Mechanismus bei Onlinediensten mit Benutzernamen und Passwörtern hat gravierende Schwächen. Teils, weil Anwender zu schwache Passwörter wählen. Teils, weil die Dienste die Passwörter auf ihren Servern zu schlecht oder auch gar nicht verschlüsseln. Bei Datenlecks oder Angriffen fallen dann mitunter ganze elektronische Identitäten in die Hände von Hackern und können missbraucht werden. Beliebte Online-Dienste, die bisher noch keine 2FA anbieten, sind etwa Airbnb, Instagram, Xing, Deutsche Bahn, Flixbus, Netflix oder Spotify.

Anbieter zur Implementierung von 2FA auffordern

Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehören etwa die Bundesdruckerei, der Verband der Internetwirtschaft (eco), die Open Source Business Alliance (OSB) oder die Ruhr-Universität. Vorbild ist die US-Datenbankseite Twofactorauth.org. Bei Diensten, die 2FA noch nicht unterstützen, finden sich auf der Seite Links, über die man die Anbieter auffordern kann, 2FA einzuführen.

Online-Dienste mit sicherer Anmeldung aus ausgewählten Branchen:

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