Spotify ist mit 182 Millionen aktiven Premium-Nutzer*innen eine der bekanntesten Musik-Streaming-Plattform weltweit. Dabei bietet der Dienst nicht nur die Musik von etablierten Pop-Größen an, sondern lässt es auch zu, dass noch unbekannte Künstler*innen ihre Kreationen auf der Oberfläche anbieten. Doch das ist nicht so leicht wie man es sich vorstellt. Du kannst eigene Musik auf Spotify hochladen. Dabei gibt es aber einiges zu beachten.

Musik auf Spotify hochladen: Nur mit etwas Hilfe

Wenn du Musik auf Spotify hochladen und dir als Künstler einen Namen machen willst, kannst du leider nicht direkt mit Spotify in Verbindung treten. Da der Aufwand einfach zu groß wäre, jeden einzelnen Künstler zu betreuen, will Spotify keine Songs von einzelnen Künstlern erwerben.

So bist du auf externe Anbieter angewiesen, den sogenannten „Distributoren“, die als Schaltstelle zwischen dir und Spotify agieren. Diese Distributoren tragen Verantwortung für deine Musik und die vieler anderer Künstler*innen und müssen diese auf mögliche Copyright-Verletzungen hin überprüfen.

Du kannst also nicht selbst Musik auf Spotify hochladen, sondern musst auf Independent-Vertriebe vertrauen, die sich auf das Publishing von digitalen Songs an digitale Streaming-Plattformen wie Spotify spezialisiert haben. Der Vorteil: Sie verkürzen den Weg hin zu deinem möglichen ersten Chart-Erfolg. In der Regel kostet dich das eine Gebühr und der Publisher verdient an jedem deiner Songs mit.

Du kannst mit Spotify Geld verdienen. Anders als die großen Stars, wird es jedoch schwierig werden, allein von deiner Musik zu leben. Wie Computerbild schreibt, verdienen Musiker*innen in Deutschland lediglich 0,2 Cent pro Stream. Damit dein Song jedoch als „gestreamt“ gilt, muss dieser mindestens 30 Sekunden lang von einem Premium-Account aus angehört worden sein. Die Schwelle hin zum kommerzialisierten Erfolg ist also hoch.

Welche Anbieter gibt es, um Musik auf Spotify hochzuladen?

Es gibt mehrere Anbieter, mit denen du Musik auf Spotify hochladen kannst. Dabei locken sie mit verschiedenen Angeboten, die du jeweils für dich selbst prüfen solltest. Zu den etabliertesten Firmen in den USA, die direkt mit Spotify zusammenarbeiten, zählen Tunecore und CDBaby.

Vor allem Tunecore konnte sich mit dem Versprechen profilieren, dass hundert Prozent der Einnahmen direkt bei den Künstler*innen landen. Dennoch verdient Tunecore am Vertrieb, indem jeder Song dich 99 Cent und die Jahresgebühr pro Album 19,99 Dollar kostet. Über das Jahr gerechnet ist das viel Geld, wenn du viel Musik auf Spotify hochgeladen hast, die aber der Plattform nur wenig einbringen.

CDBaby dagegen berechnet dir 35 US-Dollar im Jahr und verdient gleich 9% an deinen Songs. Dafür ist der Dienst nicht exklusiv, soll heißen, du musst deine Musik nicht alleine über diesen Anbieter feilbieten und dafür andere potentielle Musik-Streaming-Plattformen als Einnahmequellen ignorieren.

Auf der Website für Artists auf Spotify gibt es eine ganze Liste von Distributoren, die deine Songs veröffentlichen können und von der Streaming-Plattform geprüft wurden. Diese findest du hier.

Tipp: Du solltest dich verifizieren

Damit du als Künstler*in auf Spotify durchstarten kannst, solltest du dein Account verifizieren lassen. Das ist zu empfehlen, wenn du Musik auf Spotify hochladen möchtest. So können Nutzer*innen sofort erkennen, dass du auch wirklich als Artist auf Spotify gelistet bist.

Mit nur wenigen Schritten gelangst du zu deinem eigenen Künstler*innen-Profil auf Spotify:

  • Gehe auf die Seite von Spotify for Artists.
  • Klicke auf der Seite oben rechts auf „Zugriff erhalten“.
  • Nun kannst du deine Rollenbezeichnung auswählen. Du hast hierbei die Wahl zwischen „Artist“ und „Manager“.
  • Über den nun folgenden „Share“-Button kannst du deinen Künstler-Link kopieren, bzw. den Link deines Projekts.
  • Nun gibst du den Link in die Suchleiste ein.
  • Im finalen Schritt forderst du deinen Zugang für Spotify for Artists an. Die Identität bestätigst du etwa durch Links zu Social Media-Auftritten seiner Band oder deines Projektes.
  • Wichtig: Spotify lässt sich für eine Prüfung deines Accounts mehrere Tage Zeit.

Fazit: Musik auf Spotify hochladen ist eine Investition

Bist du überzeugt von der Qualität deiner Musik, dann solltest du erwägen mit einem dieser Drittanbieter zusammenzuarbeiten, um deine Musik auf Spotify hochladen zu können. Das ist nicht automatisch das Ticket zum Ruhm, aber wenn du genug Geld und Zeit investierst, könnte daraus noch was werden. Wenn du wissen willst, was du auf Spotify zuletzt gehört hast, dann kannst du dem Link folgen.
Gemeinsam macht Musik-Streaming natürlich mehr Spaß. Das musst du beachten, wenn du bei Spotify Family Mitglieder einladen willst.

Quelle: Computerbild; Spotify for Artists

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