Schokolade passend zum Osterfest zu gewinnen klingt verführerisch, oder? Das wäre doch sicher was für den beliebten Schoko-Hersteller Milka. Allerdings distanzierte sich dieser jüngst von einem Fake-Gewinnspiel, welches aktuell auf WhatsApp die Runde macht.

Ostern und Schokolade bilden inzwischen eine untrennbare Einheit. Nicht verwunderlich ist es also, dass sich Betrüger*innen kurz vor dem Auferstehungsfest diesmal mit einem falschen Milka-Gewinnspiel tarnen.

Aktuell kursiert auf WhatsApp ein gefährlicher Link, der auf den ersten Blick auch nicht als Fake zu erkennen ist. In der Link-Vorschau wirkt der Phishing-Versuch erstmal unauffällig und man liest auch die Webadresse „Milka.de“. Mit einem Klick auf den Link landest du jedoch bei milka.ru, wie die Mitteldeutsche Zeitung erklärt. Mit dieser Domain hat der Schokoladenhersteller jedoch nichts gemein.

Milka-Schwindel will deine Daten abgreifen

Ziel der Betrugsmasche ist das Abgreifen deiner personbezogenen Daten. Bei harmlosen Gewinnspielen gibst du Daten wie deine E-Mail, Zugänge und Passwörter oder gar Kontoinformationen an. Handelt es sich jedoch um einen Phishing-Link kann dir das richtig Probleme einbringen.

Achte daher immer darauf, dass die Internetseite auch wirklich die der Firma ist. Im Falle von Milka ist das entweder www.milka.com, www.milka.de oder www.milka.at. Phishing-Links legen es vor allem darauf an, dass du nicht so genau hinschaust. Häufig haben die Seiten also eine andere Endung, also etwa .io oder .org. Auch andere Schreibweisen der Domain treten oft auf, zum Beispiel: mil-ka oder milka-schokolade.

Bist du erstmal auf der Seite, sehen diese der richtigen oft zum Verwechseln ähnlich. Bei seriösen Milka-Gewinnspielen wirst jedoch zusätzlich du über die Teilnahme- und Datenschutzbedingungen aufgeklärt und kannst das Impressum am Ende der Seite einsehen, wie der Konzern erklärt.

Quellen: Milka, Mitteldeutsche Zeitung

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