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„Bitcoin wird nicht die Welt verändern“ – ein anderer schon, so Experte

Kryptowährungen dominieren aktuell die Welt digitaler Innovationen. Allerdings sollte man nicht alles auf den Bitcoin setzen, meint Mark Cuban.

Mark Cuban ist ein amerikanischer Geschäftsmann, Investor und Eigentümer der Dallas Mavericks in der NBA. Er ist außerdem Eigentümer des Film- und Unterhaltungsunternehmens 2929 Entertainment. Er ist vor allem als Investor in der Serie Shark Tank bekannt. Im Jahr 2011 schrieb Mark ein Buch mit dem Titel „How to Win in Business Sports“, in dem er über seine Erfahrungen in der Wirtschaft und im Sport berichtet.

Mark Cuban über Bitcoin und Altcoins

Die Bitcoin-Maxis seien jene Leute, die denken, dass Bitcoin die Welt verändern könne. Das stimme aber nicht, erklärt Cuban im Interview mit dem YouTuber Steve Hilton. Nichtsdestotrotz sei Bitcoin „ein großartiger Wertspeicher“. Man könne ihn einfacher zerlegen als Gold und ihn auch einfacher lagern. Alle Altcoins, die keinen weiteren Nutzen erfüllen seien Shitcoins, meint der Unternehmer.

„Es gibt zwei Arten von Token. Token, die einen Nutzen haben, und Token, die man Shitcoins nennt und die nur dazu da sind, gehandelt zu werden. Sie sind nur eine Spekulationsmöglichkeit, genau wie OTC-Aktien. Wenn die Menschen an Aktien denken, denken sie an die New Yorker Börse. Aber es gibt auch Papiere von Tausenden von Unternehmen ohne geprüfte Finanzdaten, wo Aktien für Cents und wer weiß was für einen Preis gehandelt werden und Billionen von Aktien keine Gegenwerte bieten. Sie sind das Aktienäquivalent zu einigen Token.“

Mark Cuban

Aus ebendiesem Grund setze der „Shark Tank“-Star in erster Linie auf Altcoins, die einen gewissen Nutzen erfüllen. Beispielhaft nennt er Kryptowährungen wie Ethereum (ETH) und Polygon (MATIC).

Die Währung der Kryptowelt

Auch in den Stablecoin USDC investiere Cuban. Anders als der Bitcoin sei das Dollar-Äquivalent weitestgehend wertstabil.

„Stablecoins sind so etwas wie die Währung der Kryptowelt. Es gibt zwei Arten von Stablecoins. Die eine ist an den Dollar gekoppelt, der gängigste Typ ist USDC. Für jeden USDC-Dollar, der als Token in der Krypto-Wallet von jemandem liegt, gibt es einen echten US-Dollar auf einem Bankkonto in der Staatskasse, der diesem Wert entspricht. Das ist also relativ sicher. Die zweite Art ist algorithmisch, und hier werden einige der Spiele gespielt, bei denen nicht jeder Coin einen Dollar wert ist, sondern Algorithmen entwickelt werden, die versuchen, bestimmte Dinge zu emulieren. Diese sind risikoreicher, weshalb ich denke, dass sie reguliert werden müssen. Ich denke aber auch nicht, dass das eine schlechte Sache ist.“

Mark Cuban

Quelle: YouTube/Steve Hilton

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