Aktuelle Fake-Mails im Juni fokussieren sich auf augenscheinlich auf deine Zahlungsinformationen. Expert*innen der Verbraucherzentrale melden gleich drei verschiedene Maschen, die aktuell im Netz kursieren. Eines haben sie alle gemeinsam: Du darfst ihnen nicht vertrauen.

Aktuelle Fake-Mails mit Online-Banking-Masche

Die Verbraucherzentrale informiert in ihrem Phishing-Radar über aktuelle Fake-Mails und andere Betrügereien im Netz. Wenn du Kunde oder Kundin bei der

  1. Sparkasse
  2. ING Diba
  3. oder der Deutschen Kreditbank AG

bist, ist größte Vorsicht geboten. In allen drei Fällen versuchen die Betrüger und Betrügerinnen an deine Online-Banking-Zugänge oder weitere sensible Informationen von dir zu kommen. Erschreckend ist, wie unterschiedlich die Maschen inhaltlich sind. Dies zeigt, mit welchen immer wieder neuen Methoden versucht wird, neue Opfer anzulocken.

Alle 3 Betrugsmaschen im Überblick

Bei der DKB wirst du darüber informiert, dass dein Konto eingeschränkt werden muss, weil du eine angeblich notwendige App nicht auf deinem Smartphone installiert hast. Wenn du sie jetzt über den in der E-Mail platzierten Button herunterlädst, kommst du noch kostenlos davon. Andernfalls drohen dir Bearbeitungsgebühren. Mit dieser vermeintlichen Dringlichkeit versucht dich die aktuelle Fake-Mail in die Irre zu führen.

Eine Mail, dessen Absender*in sich als ING Diba ausgibt, klagt an, dass du deine persönlichen Daten noch nicht bestätigt hättest. Auch hier musste dein Nutzerkonto angeblich gesperrt werden, sodass du dich über den dubiosen Button in der Mail mit deinem Banking-Account verbinden und deine Daten angeben musst.

Die aktuelle Fake-Mail bei der Sparkasse fällt um einiges kürzer aus, aber sollte dich nicht weniger alarmieren. Der Mailtext beschreibt lediglich, dass du eine aktuelle Mitteilungen lesen musst. Ein großer, roter Button im Sparkassen Design beherbergt jedoch einen Phishing-Link.

Tipp: Durch die vielfältigen aktuellen Fake-Mails ist es am besten, wenn du dich bei Mitteilungen deiner Bank stets selber in dein Online-Banking einloggst. Sofern die E-Mail doch seriöser Natur war, wirst du auch dort zu allen Änderungen und Anpassungen deines Online-Zugangs informiert. Unseriöse Mails gehören in den Spam-Ordner oder direkt gelöscht.

Quelle: Verbraucherzentrale

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.