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Überraschende Alternative zu Amazon Prime: Das könnte bald auf Millionen Nutzer zukommen

Ein mit Amazon konkurrierender Streaminganbieter plant angeblich eine erweiterte Mitgliedschaft, die starke Ähnlichkeit mit dem Prime-Modell hat.

Amazon Prime-Logo
Amazons Prime-Mitgliedschaft ist aktuell noch beliebter. © Adobe Stock/Claudio Divizia

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis einer der Hauptwettbewerber von Amazon das Prime-Modell angreift. Denn gerade dort liegt aktuell noch der große Vorteil, den das Unternehmen am Streamingmarkt bietet. Nun soll es Konkurrent Disney sein, der mit einem „Disney Prime“-Abo kontern will.

Disney Prime statt Amazon Prime? Das steckt dahinter

Wie Golem unter Berufung auf das Wall Street Journal und dortige Verweise auf interne Quellen berichtet, arbeitet Disney an einer erweiterten Mitgliedschaft, die auf dem Disney+-Abonnement basiert.

Das neue Modell soll Kund*innen die Möglichkeit bieten, Rabatte auf andere Disney-Produkte zu erhalten. Zudem soll es exklusive Angebote nur für entsprechende Abonnentinnen und Abonnenten geben.

Der Name der neuen Initiative ist aktuell noch nicht bekannt. Intern soll sie aber bislang unter der Bezeichnung Disney Prime geführt werden. Das wird sich künftig wahrscheinlich noch ändern wie es laut interner Stimme heißt. Sollte Disney wirklich den Zusatz wählen, wäre dies sonst ein sehr offensichtlicher und direkter Angriff auf Amazon Prime.

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Amazon Prime-Alternative könnte auch der Datensammlung dienen

„Technologie gibt uns neue Wege, die Nutzererfahrung zuzuschneiden und zu personalisieren, so dass wir Entertainment, Erfahrungen und Produkte liefern können, die möglichst relevant für jeden unserer Gäste sind. Ein Mitgliederprogramm ist nur eine der aufregenden Ideen, die aktuell untersucht werden.“

Kristina Schake, Senior Executive Vice President, Chief Communications Officer (Disney)

Geplant ist demnach, Daten aus der Amazon Prime-Alternative zu nutzen, um der entsprechenden Kundschaft individuelle Angebote machen zu können. Diese beträfen nicht nur Artikel wie zum Beispiel Produkte unter dem Star Wars-Label, sondern auch Vergünstigungen in Vergnügungsparks oder für Reisen. Auf diesem Weg könnte Disney mehr über seine Kund*innen erfahren und die Gewinne steigern.

Quellen: Wall Street Journal, Golem

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