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PayPal: Das ist zu schwer für Nutzer – und wird jetzt geändert

Nach einer Warnmeldung im letzten Jahr haben sich nun Konsequenzen für PayPal ergeben. Der Dienstleister muss einige Änderungen vornehmen.

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Schock-News: PayPal streicht beliebte Gratis-Funktion

Der Finanzdienstleister PayPal streicht zum Ende des Jahres eine beliebte Gratis-Funktion. Käufer*innen bleiben demnach auf ihren Rücksendekosten selbst sitzen.

Offenbar muss der Zahlungsdienstleister PayPal schon bald einige merkbare Änderungen vornehmen. Das liegt daran, dass Nutzer*innen anscheinend Probleme mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hatten.

PayPal: Darum steht die Änderung an

PayPal, das global bekannte Online-Zahlungssystem, muss seine Nutzungsbedingungen in ganz Europa grundlegend ändern. Das Unternehmen zieht damit Konsequenzen aus einer Warnung des EU-Verbraucherschutznetzwerks (CPC). Dieses identifizierte mögliche Verstöße des Konzerns gegen die EU-Richtlinie über unlautere Geschäftsbedingungen.

Diese Warnung gab das CPC letztes Jahr heraus, und wies damit auf Probleme bei den Nutzungsbedingungen von PayPal in mehreren Mitgliedstaaten hin. Das Umweltbundesamt leitete daraufhin Gespräche mit PayPal ein, um die AGB besser an die EU-Verbraucherschutzgesetze anzupassen.

Problematisch waren laut SmartDroid vor allem Begriffe wie „Marktgängigkeit“ und „stillschweigende Gewährleistung“, die von der Umweltbehörde als übermäßig komplex und irreführend für Verbraucher*innen angesehen wurden. Laut EU-Vorschriften sollten solche Bedingungen klar und auch für Laien leicht verständlich sein.

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Dann soll die Änderung kommen

PayPals sagte demnach zu, seine Bedingungen bis zum 28. Mai 2024 zu überarbeiten. Damit wolle das Unternehmen bei der Verbraucherfreundlichkeit behilflich sein. Offiziell werden die Kund*innen ab dem 21. Februar über die Änderungen informiert. Damit geht der Konzern einen Schritt hin zu größerer Transparenz und Klarheit in digitalen Finanzdienstleistungen.

Das Umweltbundesamt stellt jedoch klar, dass diese Überarbeitung PayPal keinen Freibrief erteilt. Die geänderten Nutzungsbedingungen könnten weiterhin gerichtlich überprüft werden, um die Einhaltung der EU-Gesetze zu gewährleisten. So sollen Verbraucherrechte auch auf dem Markt von Online-Finanzdienstleistungen geschützt werden.

Quellen: SmartDroid, Umweltbundesamt

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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