Erst seit wenigen Wochen kann die „League of Legends“-Community im Champ-Select Bel’Veth einloggen – zumindest theoretisch. Praktisch wird die neue Junglerin aber in den meisten Fällen gebannt. Denn nach der Einschätzung vieler Spielerinnen und Spieler handelt es sich bei dem „LoL“-Champion um einen sogenannten Hyper-Carry.

Bel’Veth: Nerfs zeigen keine Wirkung

Schon kurz nach der Veröffentlichung der „Kaiserin der Leere“ erkannte Riot Games, dass der neue Campion etwas zu stark sein könnte. Der erste Nerf (Abschwächung) folge daher kurz darauf. Doch scheint auch das noch immer nicht auszureichen. Die Angst der Community vor der Junglerin spiegelt sich in ihrer Ban-Rate wider.

Von der Low- bis hin zur High-Elo-Region erreicht Bel’Veth beachtliche Bannraten. Das Ganze erreicht sein Hoch im Platin-Rang. Dort wird der neue „LoL“-Champion durchschnittlich in 69,8 Prozent der Fälle gebannt – dichtgefolgt von Gold mit 69,7 Prozent. Das geht aus den Statistiken von U.GG hervor.

Der Grund für die hohen Werte ist recht schnell erklärt. Denn ähnlich wie Master Yi, ein ebenfalls umstrittener Jungler, kann der Leere-Champion eine beachtliche Angriffsgeschwindigkeit aufbauen. Im Gegensatz zu Yi sind ihr aber nahezu keine Grenzen gesetzt. Auch in puncto Mobilität und Schadenminderung macht Bel’Veth gegnerischen Champions das Leben schwer.

Was kann Riot Games tun?

Im Grunde ist es damit am Entwickler, der Übermacht der Junglerin entgegenzuwirken. Noch im Juli folgt der Patch 12.13, wenig später die Version 12.14. Riot hat also mehrere Möglichkeiten, die Kaiserin in ihre Schranken zu weisen. Wichtig ist dabei nur, dass er Bel’Veth nicht allzu stark nerft, um sie nicht ins gegensätzliche Extrem zu stürzen.

Mit dem „LoL“-Patch 12.13 erwartet dich aber nicht nur ein potenzieller Nerf für die Junglerin, sondern darüber hinaus ein Buff (Verstärkung) für Master Yi. Auch plant Riot die Einführung eines weiteren neuen „LoL“-Champions. Wir geben dir schon jetzt einen Überblick über Nilah und ihre Fähigkeiten.

Quelle: U.GG

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