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Musik auf Spotify hochladen: Ganz alleine schaffst du es nicht

Du kannst auch deine Musik auf Spotify hochladen. Aber das geht leider nicht auf eigene Faust.
Du kannst auch deine Musik auf Spotify hochladen. Aber das geht leider nicht auf eigene Faust.
Foto: [Futurezone.de] via Canva.com
Du willst eigene Musik auf Spotify hochladen. Denn der Musik-Streaming-Dienst ist so groß, dass er nicht nur etablierten Chartstürmern eine Plattform bietet. Auch du kannst Songs auf Spotify haben.

Spotify ist die namhafteste Musik-Streaming-Plattform des Internets. Dabei bietet der Dienst nicht nur die Musik von etablierten Pop-Größen an, sondern lässt es auch zu, dass noch unbekannte Künstler ihre Kreationen auf der Oberfläche anbieten. Doch das ist nicht so leicht wie man es sich vorstellt. Du kannst eigene Musik auf Spotify hochladen. Dabei gibt es aber einiges zu beachten.

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Musik auf Spotify hochladen: Nur mit etwas Hilfe

Wenn du Musik auf Spotify hochladen und dir als Künstler einen Namen machen willst, kannst du leider nicht direkt mit Spotify in Verbindung treten. Da der Aufwand einfach zu groß wäre, jeden einzelnen Künstler zu betreuen, will Spotify keine Songs von einzelnen Künstlern erwerben. So bist du auf externe Anbieter angewiesen, den sogenannten "Aggregatoren", die als Schaltstelle zwischen dir und Spotify agieren. Diese Aggregatoren tragen Verantwortung für deine Musik und die vieler anderer Künstler und müssen diese auf mögliche Copyright-Verletzungen prüfen.

Du kannst also nicht selbst Musik auf Spotify hochladen, sondern musst auf Independent-Vertriebe vertrauen, die sich auf den Vertrieb von digitalen Songs an digitale Streaming-Plattformen wie Spotify spezialisiert haben. Sie verkürzen den Weg hin zu deinem möglichen ersten Chart-Erfolg auf Spotify. In der Regel kostet dich eine Gebühr und der Mittelsmann verdient auch an jedem deiner Songs etwas mit.

Welche Anbieter gibt es, um Musik auf Spotify hochzuladen?

Es gibt mehrere Anbieter, mit denen du Musik auf Spotify hochladen kannst. Dabei locken sie mit verschiedenen Angeboten, die du jeweils für dich selbst prüfen solltest. Zu den etabliertesten Firmen in den USA, die direkt mit Spotify zusammenarbeiten, zählen Tunecore und CDBaby. Vor allem Tunecore konnte sich profilieren mit dem Versprechen, dass hundert Prozent der Einnahmen direkt beim Künstler landen. Doch trotzdem verdient Tunecore am Vertrieb, indem jeder Song dich 99 Cent und die Jahresgebühr pro Album 19,99 Dollar kostet. Das ist schon viel Geld im Jahr, wenn du mehrere Alben auf Spotify hast, die aber selbst nur wenig einbringen auf der Plattform.

CDBaby dagegen berechnet dir 35 US-Dollar im Jahr und verdient gleich 9% an deinen Songs. Dafür ist der Dienst nicht exklusiv, soll heißen, du musst deine Musik nicht alleine über diesen Anbieter feilbieten und dafür andere potentielle Musik-Streaming-Plattformen als Einnahmequellen ignorieren. Aber es gibt auch noch andere Anbieter:

  • Recordjet zahlt dir deine Einkünfte komplett aus. Pro Song musst du aber eine einmalige Gebühr von 99 Cent plus und einen Jahresbeitrag von 5,99 Euro zahlen. Teurer wird es für ein Album mit zwei oder mehr Liedern: Dann zahlst du 1,98 Euro einmalig und jährlich 11,88 Euro. Recordjet lädt deine Musik aber nicht nur auf Spotify hoch, sondern auch bei anderen Diensten wie Amazon Music.
  • Bei Zimbalam kannst du dich kostenlos anmelden, aber will zehn Prozent pro Song für sich haben. Die zusätzliche Jahresgebühr von 24,99 Euro für bis zu zwei Songs oder 34,99 Euro für 3 bis 99 Tracks ist aber schon hoch.
  • Feiyr klingt wie das Wort "fair" und verspricht auch faire Kosten. Auf der Plattform kannst du neben deiner Musik auch eBooks hochladen. Die Registrierung ist gratis, aber die Account-Freischaltung kostet dich 9,90 Euro. Es gibt keine regulären Kosten im Monat oder Jahr. feiyr behält aber 20 Prozent an deinen Umsätzen sowie pro Veröffentlichung eines Bundles 2,36 Euro und bei eBooks 4,95 Euro.

Fazit: Musik auf Spotify hochladen ist eine Investition

Bist du überzeugt von der Qualität deiner Musik, dann solltest du erwägen mit einem dieser Drittanbieter zusammenzuarbeiten, um deine Musik auf Spotify hochladen zu können. Das ist nicht automatisch das Ticket zum Ruhm, aber wenn du genug Geld und Zeit investierst, könnte daraus noch was werden. Wenn du wissen willst, was du auf Spotify zuletzt gehört hast, dann musst du wie folgt vorgehen. Gemeinsam macht Musik-Streaming natürlich mehr spaß. Dass musst du beachten, wenn du bei Spotify Family Mitglieder einladen willst.

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