EDicke, hellglänzende Armbanduhren sind seit jeher beliebte Statussymbole. Wer es aber ganz einfach pragmatisch mag, kann heutzutage auf eine Vielzahl an Smartwatches zurückgreifen. So gibt es zum Beispiel verschiedene Fitbit-Smartwatches, die millionenfach im Umlauf sind. Allerdings bergen die jetzt ein großes gesundheitliches Risiko. Der Hersteller hat bereits gewarnt.

Fitbit-Smartwatches: Verbrennung durch Akku

Wie Gadgets Now berichtet, hat das zu Google gehörende Unternehmen jetzt eine umfangreiche Rückrufaktion gestartet. Insgesamt eine Million Fitbit-Smartwatches der Ionic-Produktlinie sind davon betroffen und dürfen ab sofort nicht mehr verkauft werden.

Grund für diese Entscheidung sind mehrere Meldungen zu überhitzenden Batterien, die bei Verbraucher:innen zu Verletzungen geführt haben. Tatsächlich ist die Rede von Verbrennungen zweiten bis dritten Grades. Insgesamt sollen allein in den USA 115 Vorfälle registriert worden sein, 59 weitere stammen aus anderen Märkten.

Zudem gibt es auch erste Berichte über Verbrennungen im Zusammenhang mit den Modellen Versa und Sense. Wie Ars Technica schreibt, haben deshalb schon zwei Frauen in den USA Klage eingereicht.

Hersteller beschwichtigt: Seltene Unfälle

Im Verhältnis zur Gesamtzahl machen die Unfälle lediglich 0,01 Prozent aller verkauften Exemplare aus. Sie seien selten, so Fitbit, und der Rückruf habe keinen Einfluss auf andere Smartwatchmodelle und Fitnesstracker der Firma. Von der Ionic-Linie verkaufte Fitbit bis zur Produktionseinstellung 2020 knapp 1,7 Millionen Stück weltweit. Wer eine solche Smartwatch besitzt, erhält bei Rückgabe eine volle Kostenerstattung sowie ein zusätzliches Rabattangebot von Fitbit.

Mit den Ionic-Produkten von Fitbit lassen sich Aktivitäten, Herzrate und Schlaf überwachen. Aktuell arbeiten Expert:innen schon an der Smartwatch der Zukunft, die mit einer wichtigen Funktion dein Leben verbessern soll.

Quelle: Gadgets Now

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