Schon beim Vorgänger munkelte man, ob das das beliebte Feature geben wird. Allerdings mussten Apple-User enttäuscht feststellen, dass dem nicht so ist. Doch dieses Jahr mit dem iPhone 14 Pro soll endlich das Always On Display kommen. Während ein Analyst schon erste Prophezeiungen tätigte, werden diese nun durch findige Entwickler, die sich in der Beta von iOS 16 genauer umgeschaut haben, untermauert.

iPhone 14 Pro bekommt, was beim Vorgänger bereits „versprochen“ wurde

Mark Gurman ist Apple-Analyst und trifft mit seinen Prognosen häufig ins Schwarze. Doch gerade beim Thema Always On Display muss gesagt werden: Letztes Jahr lag er daneben. Schon damals prognostizierte er, dass beim iPhone 13 das Feature kommen sollte. Allerdings ist das nicht eingetreten.

Nichtsdestotrotz ist Gurman auch innerhalb des Apple-Konzerns gut vernetzt, weswegen seine Prognosen in jedem Falle Hoffnung schüren. Es würde Sinn ergeben, wenn Apple dieses Jahr mit dem iPhone 14 beim Always On Display ernst macht. Das bereits vorgestellte iOS 16-Update fokussiert sich stark auf den Sperrbildschirm. Neue Widgets, die du auch in Farbe, Schriftart und Größe individuell anpassen kannst, werden Fans versprochen.

Wenn beim neuen iPhone 14 dann auch noch einige der Widgets in einem Always On Display verfügbar würden, wäre dies auf jeden Fall ein rundes Produkt in Sachen Hardware und Software.

Always On Display – Leak zu Gunsten Gurmans

Gurman erklärt in seinem Power On-Newsletter, dass beim iPhone 14 das ausgeklügelte Always On Display nützliche Informationen jederzeit bei einer niedrigen Beleuchtung darstellen soll. Darunter zählen etwa Kalendereinträge, das Wetter und natürlich die Uhrzeit.

Diese Idee wird nun auch durch einen Hinweis in der Beta-Version des neuen Betriebssystems iOS 16 unterfüttert. Der Entwickler und Redakteur von MacRumors Steve Moser zeigte auf Twitter vor wenigen Tagen eine Preview des Always On Displays beim iPhone 14 Pro.

Dort zu erkennen sind zwei Sperrbildschirme im typischen iOS-Design. Datum und Uhrzeit werden prominent angezeigt. Darunter erkennt man ein Widget einer iPhone-Anwendung. Die Hinweise für das Always On Display befanden sich laut Moser im Xcode 14. Vergleicht man die beiden Ansichten wird der Unterschied zwischen normaler Bildschirmsperre und dem Always On Modus schnell ersichtlich: Beim iPhone 14 Pro werden zur Darstellung der Widgets bei niedriger Bildschirmrate Texturen entfernt.

Weniger Farben für mehr Akku

Außerdem ist klar, dass Widgets beim Always On Display für das iPhone 14 Pro weiß auf schwarz angezeigt werden. Denn: Hintergrundbilder verschwinden komplett, sodass die Ansicht nur noch schwarz ist. Widgets in weiß sind demnach auch bei geringer Helligkeit und einfacher Darstellung gut zu erkennen.

Allerdings kannst du auch einen Wallpaper für das Always On Display einstellen, wie Notebookcheck ergänzt. Das neue iOS 16 käme wohl mit Wallpapern, die eine dezidierte Version für den Always On Modus besäßen. In der Regel seien diese dunkler und weniger bunt.

Diese Entscheidungen in Sachen Design werden wohl auf die Akku-Optimierung zurückzuführen sein. Da nur einzelne Elemente bei einer niedrigen Helligkeit angezeigt werden, sind die Auswirkungen auf den Akku marginal. Beim iPhone 14 ist inzwischen ebenfalls durchgesickert, dass es gerade in Sachen Akku einiges vorzuweisen haben soll.

Quellen: Power On-Newsletter (Bloomberg), Notebookcheck, @SteveMoser/ Twitter

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.