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iPhone 14: Apple-Mitgründer will neues Flaggschiff nicht kaufen – aus einem Grund

Über Monaten spekulierte man zum iPhone 14. Wie wird es aussehen? Was hat es zu bieten? Nicht genug, wenn man dem Mitgründer des Apple-Konzerns Steve Wozniak Glauben schenkt.

iPhone 14 Pro
Würdest du das iPhone 14 kaufen? © BEMPhoto - stock.adobe.com

Das iPhone 14 sieht dem Vorgängermodell zum Verwechseln ähnlich. Zwar kommt es bekanntlich auf die inneren Werte an. Doch auch diese zeichnen erschreckend viele Parallelen. Dieser Auffassung ist auch Steve Wozniak. Der Mitgründer von Apple fühlte sich einst mit der Firma eng verbunden. Doch das ist schon lange nicht mehr der Fall.

iPhone 14: Es scheint den Kauf nicht wert

Ab dem 16. September ist das neue Flaggschiff erhältlich. Für das Standardmodell des iPhone 14 musst du bereits 999 Euro auf den Tisch legen. Die größere Plus-Version sowie die Pro-Modelle addieren noch einige Hunderter. Laut Apple ist es „ein riesiger Sprung“ in Sachen Fotoqualität. Insbesondere im Dunkeln. Doch wie kann das eigentlich sein, wenn das iPhone 13 aus dem Vorjahr dieselbe Auflösung zu verbuchen hat?

Im direkten Vergleich zwischen iPhone 14 vs. iPhone 13 stellen sich auch die weiteren Specs als ernüchternd heraus. Ein großer Sprung ist hier auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Dasselbe meint auch Steve Wozniak gegenüber Focus Online im Interview: „Ich brauche keine neuen Geräte mehr, wenn der einzige Grund dafür ist, nur zu zeigen, dass man auf dem neuen Stand ist.“

Früher habe er immer zum neusten Flaggschiff des Konzerns aus Cupertino gegriffen. Doch dies scheint schon länger der Vergangenheit anzugehören. Er erklärt: „Ich habe daheim auch die Apple Watches 5, 6 und 7 liegen – und erkenne keine Unterschiede mehr!“ Daher wird zumindest er auch nicht zu den Käufern des neuen Apple-Smartphones zählen.

Früher mehr Innovation, weniger Lifestyle

In seiner Brust schlägt augenscheinlich ein Erfinderherz: „Ich war immer Ingenieur, und bei Apple wollte ich nicht das große Geld machen, sondern meine Ingenieursfähigkeiten zur Schau stellen“. Jedoch kritisiert er, dass sich der Tech-Sektor inzwischen so entwickelt habe, dass die Ideen aus dem Ingenieurwesen kaum Anklang finden.

Die Unternehmen erledigen das inzwischen im Alleingang. Personen wie er seien letztendlich nur noch für die Umsetzung zuständig. Ob dies Grund für die marginalen Unterschiede der beiden Premium-Smartphones aus dem Hause Apple ist? Erst vor zwei Monaten verlor Apple seinen ehemaligen Design-Chef. Auch dieser gab als Grund den fehlenden Wunsch nach Innovation und Neuerungen an. Man scheint zu recyceln, was funktioniert.

Aber tut es das? Aktuell kannst du das iPhone 14 vorbestellen. Jedoch zeigen erste Prognosen, dass das neue Flaggschiff genauso gut in den Regalen verstauben könnte. Das zumindest berichtet Apple-Analyst Ming Chi Kuo in seinem Blog. Im Vergleich zum Vorgängermodell schwächelt die Nachfrage insbesondere bei den Standardausführungen. Die Pro-Modelle hingegen erfreuen sich größerer Beliebtheit, sind jedoch auch um einiges teurer.

Quellen: medium.com/@mingchikuo, Focus Online

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