Veröffentlicht inProdukte

Auch im Standby-Modus: 15 Geräte fressen überraschend viel Strom

Selbst im Standby-Modus können dich einige Geräte über das Jahr viel Geld kosten. Vor allem 15 Stromfresser solltest du im Blick behalten.

© Oscar Espinosa - stock.adobe.com

Strom sparen: So hält dein Handy-Akku länger!

Geld und Strom sparen hat für viele Menschen derzeit oberste Priorität. Auch unsere Smartphones verbrauchen Strom und das schadet zusätzlich dem Akku der Geräte.

Mit den aktuellen Strompreisen können schon kleine Fehler große Auswirkungen auf deine Rechnung haben. Umso wichtiger ist es, dass du die Kosten kennst, die die Elektronik in deinem Haushalt verursacht. Denn einige Stromfresser ziehen selbst im Standby-Modus unerwartet viel Energie.

Was ist der Standby-Modus?

Hinter dem Standby-Betrieb verbirgt sich ein „Schein-Aus“-Modus, das heißt deine Elektrogeräte werden lediglich in Bereitschaft versetzt und nicht komplett ausgestellt. Das erlaubt es, die Geräte ohne große Vorlaufzeit wieder in den aktiven Zustand zu bringen. Möglich ist dies natürlich nur durch permanenten Zugang zu Energie.

15 tückische Elektrogeräte

Wie versteckt Geräte über den Standby-Modus Energie ziehen, zeigen gleich mehrere Beispiele, wie unter anderem Utopia berichtet. Das Problem: Wir unterschätzen den dadurch hohen Stromverbrauch.

  1. Fernseher
  2. DVB-T-Receiver
  3. DVD-Player
  4. Spielekonsolen
  5. (Gaming-)PC
  6. Monitor
  7. Drucker
  8. Amazon Echo-Lautsprecher
  9. Internetradio
  10. Stereoanlage
  11. Radiowecker
  12. (smarte) Waschmaschine
  13. Mikrowelle
  14. Festnetztelefon
  15. Kaffeemaschine

Wie wenig bekannt der entsprechend Stromverbrauch ist, zeigen XboX, PlayStation und Co. Sie benötigen beispielsweise gerade in neuem Zustand enorm viel Energie. Pro Jahr sollen die Geräte sogar mehr Strom im Standby-Modus ziehen als bei der aktiven Nutzung.

Internetradios stellen dagegen ein relativ neues Problem dar. Die kleinen Computer benötigen auch im Ruhemodus viel Energie, weil sie sich währenddessen permanent Daten aus dem Internet beschaffen. Der Grund: Das verhindert, dass sie sich beim richtigen Einschalten erst ins WLAN einwählen und das Radioverzeichnis im Netz abrufen müssen, um dann den Stream ausgeben zu können.

Achtung: Bei deinem Drucker kommt es auf die Art des Gerätes an. Für Tintenstrahldrucker ist das direkte Steckerziehen nämlich unter Umständen schädlich. Der plötzlich Stromentzug versagt es dem Gerät, ordnungsgemäß herunterzufahren. Beim Starten reinigt er dann zunächst ähnlich einem Reset die Patrone und verbraucht unnötig Tinte.

Standby-Modus oder Stecker ziehen?

Über das Jahr hinweg kann sich diese dauerhafte Stromversorgung maßgeblich auf deine Rechnung auswirken. Vor allem ältere Elektrogeräte sind dafür besonders anfällig. Lässt du etwa deine Stereoanlage in stetiger Betriebsbereitschaft am Strom, kann sie über das Jahr hinweg knapp 110 Kilowattstunden schlucken. Das allein entspricht schon circa 35 Euro.

Geht es also darum, Geld zu sparen und Stromfressern den Garaus zu machen, gibt es nur eine richtige Antwort. Schalte das Gerät komplett ab anstatt den Ruhemodus zu wählen – zumindest, wenn du es nicht wenig später benutzen willst. Auch wenn Ersteres bequemer ist, zeigt sich der finanzielle Vorteil recht schnell.

Laut NDR (unter Berufung auf Check24) verursachen Elektrogeräte im Standby-Betrieb etwa acht Prozent des Gesamtstromverbrauchs eines Haushaltes.

Tarife vergleichen und sparen

Anzeige

Smart-Home-Geräte im Blick behalten

Aber auch intelligente Home-Systeme fressen fortlaufend Strom. Seien es Stecker, Glühbirnen oder intelligente Lautsprecher. Sie alle sind stets verbunden – nicht nur mit dem Internet, sondern auch mit dem Stromnetz. Auf Dauer zehrt das ordentlich und kann gerade aktuell stark deine Rechnung belasten.

Sag dem Verbrauch den Kampf an

Willst du nicht jedes mal den Stecker ziehen, wenn du einen Stromfresser gerade nicht benutzt, könntest du über Steckerleisten mit einem An-/Ausschalter nachdenken. Gerade nachts, wenn du die meiste Technik in deinem Haushalt ohnehin nicht nutzt, kann es sich durchaus lohnen, den Schalter umzulegen und damit gleich mehreren Stromfressern den Garaus zu machen.

Quelle: eigene Recherche, Utopia, NDR

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Die mit „Anzeige“ gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Die verlinkten Angebote stammen nicht vom Verlag. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, erhält die FUNKE Digital GmbH eine Provision von dem betreffenden Online-Shop. Für dich als Nutzer*in verändert sich der Preis nicht, es entstehen für dich keine zusätzliche Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenfrei anbieten zu können.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.