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Programmierbare Roboter: Welche 5 Bausätze besonders begeistern

Programmierbare Roboter sind ein spannendes Spielzeug für Kinder, aber auch Erwachsene lassen sich für die Bausätze begeistern. Wir verraten dir, welche von ihnen sich besonders lohnen und stellen gleich fünf vor.

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Bei programmierbaren Robotern handelt es sich um ein waschechtes Hightech-Spielzeug. Doch nicht nur bei Kindern, sondern vor allem bei Erwachsenen, die Spaß am Basteln mit den Bausätzen finden, sorgen sie für ein wohliges Kribbeln in den Fingern. Wir zeigen dir im Folgenden, welche fünf Modelle sich lohnen.

Programmierbare Roboter: Darauf solltest du achten

Mit einem programmierbaren Roboter können Kinder ihre ersten Schritte in der spannenden Welt der Technik unternehmen. Doch auch Erwachsene, die Spaß am Herumschrauben und Tüfteln haben, dürften auf ihre Kosten kommen. Du entwickelst nicht nur ein größeres Verständnis für die Funktionsweise von Maschinen, sondern machst auch auf spielerische Art und Weise deine ersten Schritte im Programmieren.

Bei dem Überangebot an programmierbaren Robotern auf dem Markt verliert man schnell einmal den Überblick. Damit du trotzdem weißt, worauf es ankommt, haben wir folglich eine Art Checkliste zusammengestellt, auf die du vor dem Kauf eines Bausatzes achten solltest. So gibt es beispielsweise bereits Robotik-Sets ab 20 Euro, aber auch riesige Selbstbau-Sets, die jenseits der 100 Euro-Marke liegen.

Neben dem Preis und der Größe der Bausätze gelten folgende Punkte als entscheidend:

  • Anzahl der (beweglichen) Einzelteile
  • Funktionsumfang
  • Komplexität
  • Art der Bedienung (App, Remote Control, Bluetooth-Modul, Infrarot-Sensor)
  • Art der Programmierung (zum Beispiel per Codezeilen in Android, Java oder Scratch)
  • Qualität der Verarbeitung

#1 Sphero Sphero mini – Spannendes Spielzeug mit App-Steuerung

Der Sphero Sphero mini ist einer der einfacheren programmierbaren Roboter, die wir dir vorstellen. Er wird per App ferngesteuert, alternativ reagiert er aber auch auf Bewegung oder Geräusche, beispielsweise, wenn du ihn anschreist. Ausgestattet mit einem kleinen Gyroskop, einem Beschleunigungssensor und LED-Leuchten bietet er ein vorgefertigtes Design, bei dem du nicht noch Hand anlegen musst.

Programmieren lässt sich der Sphero Sphero mini ganz einfach mit der Sphero EDU App über Javascript. Dank verschiedener Spiele wird es mit dem Roboter nie langweilig und einen passenden Controller gibt es ebenfalls. Dank laufender App-Updates geht der Vorrat an neuen Features nie zur Neige. Eines von diesen findest du im sogenannten Face Drive, bei dem der Roboter per Gesichtserkennung reagiert, wenn du lächelst, deine Stirn runzelst oder deinen Kopf nach links und rechts bewegst.

#2 Wonder Workshop Dash – Einfache Programmierung per Drag & Drop

Dank des einfachen Aufbaus, aber einem großen Funktionsumfang, überzeugt der programmierbare Roboter Dash von Wonder Workshop Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Zur Programmierung wird hier eine App genutzt, bei der du per einfachem Drag & Drop-System verschiedenste Befehle geben kannst.

Die entsprechende Anwendung gibt es sowohl für Apples iOS als auch für Android und das Amazon Fire OS. Ein Zusammenbau ist nicht nötig, dafür ist der Wonder Workshop Dash dank spezieller Konnektoren mit LEGO kompatibel.

#3 DJI RoboMaster S1 – Komplexes Selbstbau-Set für Fortgeschrittene

Wem die bisher vorgestellten programmierbaren Roboter zu einfach waren, der dürfte mit dem RoboMaster S1 von DJI glücklich werden. Zwar schlägt dieser mit einem Preis von über 500 Euro wesentlich teurer zu Buche als viele seiner Konkurrenten, dafür spiegelt er sich auch in seinem Funktionsumfang wider.

Ausgestattet mit einer Kamera, bietet auch der RoboMaster S1 die Möglichkeit, per Drag & Drop bedient zu werden. Wem das zu leicht ist, kann sich auch der extrem vielschichtigen Programmiersprache Python bedienen. Besitzt man das Modell gleich doppelt, sind spannende Roboterkämpfe via Infrarot-Laser oder Hydrogel-Kugeln möglich.

Lesetipp: Programmieren für Anfänger: Python, Java und C++ zu Hause lernen

Das Selbstbau-Set ist bereits vormontiert, weswegen auch etwas ältere Kinder kein Problem mit dem Aufbau haben dürften. Er bietet insgesamt über 46 programmierbare Komponenten und somit einige mächtige Möglichkeiten bei den Bewegungsabläufen.

#4 Makeblock Me Auriga mBot Ranger Kit – Code-Programmierung leicht gemacht

Während die zuvor vorgestellten Vertreter neben der Programmierung über einen Code noch die Möglichkeit boten, eine App für die Bedienung in die Hand zu nehmen, richtet sich das Makeblock-Modell schon eher an all jene, die bereits etwas Erfahrung mit dem Programmieren gesammelt haben. Auch bei seinem Zusammenbau kommen Alt wie Jung mehr ins Schwitzen, denn er verzichtet auf vormontierte Komponenten.

Wen das nicht stört, der dürfte allerdings voll auf seine Kosten kommen. Drei Formen für verschiedene Szenarien, die „Beetle“-, „Crazy Frog“- und „Mantis“-Modi, sind Teil des Pakets. Die Programmierung erfolgt über Scratch und Arduino C, außerdem bringt der Roboter verschiedene Sensoren wie Ultraschall, Linienverfolgung oder einen Licht- und Temperatur-Sensor mit sich. Ein Bluetooth-Modell ist ebenfalls vorhanden.

#5 Sunfounder Raspberry Pi Car Robot Kit – Programmierbarer Roboter auf Raspberry-Basis

Das Sunfounder Car Robot Kit wird über das beliebte Raspberry Pi gesteuert und nutzt Python als Programmiersprache. Verschiedene Module, beispielsweise Ultraschall oder Linienverfolgung, aber auch eine Geschwindigkeitsmessung sowie eine Kilometerberechnung sind vorhanden. Die Steuerung erfolgt hierbei ganz einfach über das Web per Android- oder iOS-Smartphone.

Auch interessant: Was ist ein Raspberry Pi? Einfach und verständlich erklärt

Weitere spannende Technik-Themen

Neben den programmierbaren Robotern gibt es noch eine Vielzahl weiterer genialer Gadgets für Technik-Enthusiasten und begeisterte Programmierer. Mit unseren Tipps kannst du beispielsweise ganz einfach einen Roboter selbst bauen. Außerdem wollen wir dir an anderer Stelle vorstellen, welche Apps sich zum Programmieren lernen besonders eignen.

Quellen: eigene Recherche

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