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Wärmepumpen: Vorsicht vor dem Kauf – das musst du dringend vorher beachten

Wärmepumpen werden immer beliebter. Doch die Verbraucherzentrale warnt und empfiehlt vor dem Kauf eines zu beachten.

Eine Wärmepumpe außerhalb eines Gebäudes.
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Der Klimawandel und die damit zusammenhängende Nachhaltigkeit gehören zu den derzeit bestimmenden Themen weltweit. Im Zuge dessen kommen schonendere Technologien immer mehr in Trend. Dazu gehören seit einiger Zeit auch Wärmepumpen. Wer sich eine zulegen will, sollte aber Vorsicht walten lassen und sich über etwaige Probleme im Klaren sein.

Wärmepumpen: Diebstahl könnte sehr teuer werden

Wärmepumpen können als Alternativen zu alten Öl- und Gasheizungen das Klima besser schonen und den Verzicht auf fossile Brennstoffe weiter vorantreiben. Allerdings können sie nicht einfach in den eigenen vier Wänden installiert werden, sondern man muss sie außerhalb platzieren. Wie die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein schreibt, birgt das in einem Fall ein enormes, finanzielles Risiko.

Denn befindet sich eine solche Pumpe auf dem Grundstück vor dem eigenen Haus, ist sie anfälliger für Kriminelle. Dann könnte es schnell geschehen, dass sie einfach gestohlen wird, wie es heißt. Aber damit hören die Probleme für die Geschädigten nicht auf, wie die Verbraucherzentrale anhand eines echten Vorfalls illustriert: Zusätzlich kann es passieren, dass auch der Versicherungsschutz nicht greift. Im beschriebenen Fall blieb eine Familie somit auf einen Schaden in Höhe von 15.000 Euro sitzen.

Auch gut zu wissen: Neben Wärmepumpen empfiehlt es sich, auch andere wertvolle Besitztümer zu versichern. Wir geben dir deshalb vier Wege für die Mähroboterversicherung sowie Tipps und Tricks für die Handyversicherung.

Unbedingt die Versicherung kontaktieren

Denn weil die Wärmepumpe nicht im Keller oder Heizungsraum des Hauses stand, fiel sie auch nicht standardmäßig in die bestehende Wohngebäudeversicherung. Auch eine eigene Überprüfung durch die Verbraucherzentrale ergab, dass da nichts mehr gemacht werden kann.

Wer also mit einer entsprechenden Investition liebäugelt, soll dringend vorher in die eigene Wohngebäudeversicherung schauen und ihren Leistungsumfang überprüfen. Zusätzlich ist auch die direkte Kontaktaufnahme mit der Versicherung unerlässlich, um den Status zu erfragen. Ist eine Wärmepumpe nicht Teil der Versicherung, sollte man diese mitaufnehmen lassen. Dies sollte anschließend schriftlich bestätigt werden, gegebenenfalls als Bestandteil des Vertrags.

Zugleich sollten sogenannte Mitwirkungspflichten überprüft werden. Das bedeutet, dass es Maßnahmen gibt, die man selbst durchführen muss, um einen etwaigen Schaden möglichst gering zu halten. Agiert man fahrlässig, kann die Versicherung Teile oder die komplette Leistung verweigern. In Bezug auf Wärmepumpen könnte dies bedeuten, dass man selbst für eine Umzäunung oder eine Installation in schwer erreichbare Höhen sorgt.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

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