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Die Mondlandung war real: Es gibt 5 ziemlich einleuchtende Fakten

Die Mondlandung der NASA ist bereits 50 Jahre her.
Die Mondlandung der NASA ist bereits 50 Jahre her.
Foto: APA/../dpa / dpa
Wenn du es satt hast, Verschwörungstheoretikern die Echtheit der Mondlandung zu erklären, probier es doch einfach mal mit diesen wissenschaftlichen Begründungen.

Als der erste Mensch einen Fuß auf den Erdtrabanten setzte, ahnte wohl niemand, dass die Mondlandung auch Jahrzehnte danach noch Objekt einer anhaltenden Debatte sein würde. Seitdem geistert nämlich die Theorie durch den Raum, die komplette Mission wäre nur ein Fake. Zeit also, für ein paar Fakten.

Deshalb hat die Mondlandung wirklich stattgefunden

Es gibt mehr als einen Beweis dafür, dass die Menschheit den Weg zum Mond und zurück hinter sich gebracht hat. Die Folgenden sollten bei der Überzeugung von Skeptikern helfen.

War die Mondlandung echt?

#1: Wir haben Teile des Mondes bei uns auf der Erde

Wer kann dagegen argumentieren: Wir waren auf dem Mond und haben etwas davon auf die Erde mitgebracht. Im Verlauf von sechs verschiedenen Apollo-Missionen kehrten Astronauten mit insgesamt rund 382 Kilogramm Mondgestein zurück. Die ältesten davon sind geschätzte 4,5 Milliarden Jahre alt, also 200 Millionen Jahre älter als die Erde. Da diese Steine laut Untersuchungen frei von flüchtigen chemischen Verbindungen sind, die auf der Erde existieren, können sie auch nicht von hier stammen.

#2: Du kannst die Landungsplätze auf dem Mond selbst sehen

Selbst heute noch kannst du die Stellen auf dem Mond sehen, an denen die Apollo-Missionen gelandet sind. Bilder der NASA zeigen deutlich, wo Apolle 12, 14 und 17 auf der Oberfläche niedergegangen sind. Selbst die Fußwege der Astronautenteams sind erkennbar. Und wer der NASA nicht glaubt: Zahlreiche andere unabhängige Institutionen sowie Amateur-Astronomen rund um die Welt haben schon berichtet, die Landungsstellen gesehen zu haben.

#3: Mensch und Maschine haben diegleichen Aufzeichnungen

Dieselben Landschaften und Szenerien, die von den Apollo-Astronauten festgehalten wurden, wurden in den vergangenen jahren auch von Roboter-Sonden und Rovern aufgezeichnet, die wir zum Mond geschickt haben. Die Apennine Mountains, die von der Apollo 15-Mission fotografiert wurden, lassen sich beispielsweise anhand verschiedener Aufnahmen des japanischen SELENE-Orbiters rekonstruieren.

#4: Die amerikanische Flagge hat sich nicht bewegt

Eines der Hauptargumente von Skeptikern ist die flatternde amerikanische Flagge auf dem Mond. Sie soll sich durch Wind bewegen, den es auf dem Mond nicht gibt. Tatsächlich aber bewegt sie nicht, wie auch ein GIF der NASA zeigt. Die Art wie sie mit Drähten im Stoff positioniert wurde, verursacht lediglich Wellen im Tuch, die auf Bildern ein Flattern suggerieren.

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#5: Die Retroreflektoren sind immer noch auf dem Mond

Während der Apollo-Missionen wurden Spiegel auf dem Mond platziert, die als Ziel für erdbasierte laser dienen. Auf diese Retroreflektoren werden Laserstrahlen abgefeuert, um die Zeit zu messen, die ihre Reflektion zurück zur Erde benötigt. Gelernt wurde in den vergangenen Jahren dadurch unter anderem, dass sich der Mond jedes Jahr um 3,8 Zentimeter von der Erde wegbewegt, und dass wahrscheinlich 20 Prozent des Mondinneren flüssig sind. Die Ergebnisse dieser Experimente wären ohne die Installation dieser Spiegel auf dem Mond nicht möglich gewesen.

Fazit: Die Mondlandung war kein Fake

Es gibt einige Gründe, die für die Echtheit der Mondlandung sprechen. Und obwohl seit 45 Jahren niemand mehr den Mond besucht hat, halten viele dieser Beweise stand, weil sie auch von der Erde aus nachvollzogen werden können. Vielleicht bringt die NASA von ihrer nächsten Mondmission neue Fakten mit, die auch Skeptiker endgültig überzeugen. Bis dahin ließe sich zum Zeitvertreib auch noch über die 5 bestehenden Mars-Mysterien rätseln.

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