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Faszination Erdrotation: Darum dreht sich die Erde um sich selbst

Die Erdortation beeinflusst unsere Tage. Warum existiert sie aber?
Die Erdortation beeinflusst unsere Tage. Warum existiert sie aber?
Foto: iStock/traffic_analyzer
Wir nehmen es als selbstverständlich hin, dass die Erdrotation Tag und Nacht bestimmt. Doch warum dreht sich die Erde eigentlich?

Der Blaue Planet dreht sich um sich selbst und das dauert insgesamt 24 Stunden. So bestimmen wir, wann Tag und wann Nacht ist. Wir Menschen nehmen das völlig selbstverständlich hin, doch hast du dich auch mal gefragt, warum sich die Erde dreht? Wir wollen dir daher erklären, warum die Erdrotation existiert.

Erdrotation: Sie existiert seit der Entstehung des Sonnensystems

Betrachtet man unser Sonnensystem, ist die Erde einer der Planeten, die sich sogar recht schnell bewegt. 24 Stunden braucht es, bis sie sich um ihre eigene Achse gedreht hat. Falls du dich einmal gefragt hast "Warum dreht sich die Erde?", werden wir die Frage zur Erdrotation nun für dich beantworten.

Als das Sonnensystem vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus dem Urknall heraus entstand und auch irgendwann unsere Erde im Universum existierte, gab es schon die Erdrotation. Im Grunde existierte die Rotation schon immer, denn auch die protoplanetare Scheibe aus Gas und Staub, aus der heraus unser Sonnensystem entstand ist in Bewegung und dreht sich.

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Erdrotation: Eine Pirouette gegen den Uhrzeigersinn

Die Scheibe fiel unter ihrer Schwerkraft in sich zusammen, diesen Vorgang nennt man eine Kontraktion. Zwar war es zunächst ein minimaler Drehimpuls, doch dieser beschleunigte sich dadurch immer mehr. Je weiter sich die Scheibe zusammenzog, desto schneller wurde diese Rotation. Das kannst du dir vorstellen, wie bei einer Pirouette. Je geringer der Widerstand, desto schneller die Drehung.

Warum dreht sich die Erde nun?

Daher lässt sich die Frage "Warum dreht sich die Erde?" eigentlich einfach beantworten: Der Grund dafür sind die ungeordnete Bewegung der Teilchen. Sie sind verbunden mit linearen Impulsen und tragen aber auch einen Drehimpuls. Als aus den Teilchen Planeten entstanden sind, ist der Drehimpuls nicht verloren gegangen. Daher dreht sich auch unsere Erde weiterhin.

Die Rotation der protoplanetaren Scheibe erfolgt laut der Vermutung der Astronomen gegen den Uhrzeigersinn. Denn mit Ausnahme des Planeten Venus, drehen sich alle Planeten des Sonnensystems gegen den Uhrzeigersinn. Für die entgegengesetze Rotation der Venus wird ein Zusammenstoß mit einem anderen Planeten verantwortlich gemacht. Aber bewiesen ist es nicht. Jedenfalls behielten alle Planeten diesen Drehimpuls bei.

Erdrotation wird mit jedem Jahr langsamer

Unsere Erdrotation verlangsamt sich jedes Jahr um eine Millisekunden, was mit der Mondgravitation zusammenhängt. Dadurch werden unsere Tage in Zukunft immer etwas länger. Das heißt in weiter Zukunft könnte ein Tau auf der Erde länger als 24 Stunden sein. Abgesehen davon können wir froh sein, dass die Erdrotation existiert. Das würde nämlich mit uns passieren, wenn der Blaue Planet irgendwann still stehen würde. Es gibt drei Gründe, wieso unsere Erdachse eiert. Eine faszinierende Animation offenbart wie rasant unsere Erdrotation ist.

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