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Damit ist nicht zu spaßen: Darum solltest du Atemnot und Kurzatmigkeit ernstnehmen

Nicht zu spaßen: Darum solltest du Atemnot und Kurzatmigkeit ernst nehmen

Nicht zu spaßen: Darum solltest du Atemnot und Kurzatmigkeit ernst nehmen

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Fällt es dir häufiger auf, dass du unter Atemnot oder Kurzatmigkeit leidest, wenn du einfache Dinge tust. Diese Anzeichen solltest du lieber nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Du läufst einen Hügel hoch oder steigst einige Stufen im Treppenhaus hinauf und bist sofort außer Atem? Vermutlich tust du das einfach damit ab, dass du momentan nicht ganz in Form bist oder schiebst es vielleicht sogar aufs Alter. Doch so schnell solltest du Atemnot oder Kurzatmigkeit nicht abtun. Denn diese Symptome weisen auf eine Krankheit hin.

Atemnot und Kurzatmigkeit: Jetzt ist der Arzt gefragt

Hast du das Gefühl du leidest manchmal unter Atemnot oder Kurzatmigkeit? Beispielsweise liegst du im Bett und bekommst auch vom Nichtstun Herzrasen? Oftmals geht man davon aus, dass es sich dabei um Symptome für Lungenbeschwerden handelt, oder das zunehmende Alter einem Probleme bereitet. Dann solltest du unbedingt einmal deinen Arzt aufsuchen.

Diese Anzeichen wie Atemnot oder Kurzatmigkeit deuten meistens auf eine Herzkrankheit hin. Die genaue Diagnose kann allerdings nur ein Experte stellen. Alleine in Deutschland leiden mehr als zwei Millionen Menschen an diesen Beschwerden. Die Gründe für die Atemnot, der sogenannten Dyspnoe, durch eine Herzschwäche sind vielseitig. Steckt allerdings eine Herzschwäche dahinter, kann der der Herzmuskel seine normale Tätigkeit nicht erledigen.

Wenn das Herz nicht mehr richtig funktioniert

Bei körperlicher Anstrengung wird nicht mehr genug sauerstoffreiches Blut in die Muskulatur gepumpt. Aufgrund der verringerten Pumpleistung kann sich das Blut bis in die Lunge zurückstauen. Das wiederum führt zu Flüssigkeitsansammlungen, sogenannten Lungenödemen. Eingeatmeter Sauerstoff kann nur schwer wieder in das Blut übergehen. So entsteht bei dir das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen. Die Folge sind

  • Atembeschwerden,
  • Kurzatmigkeit
  • und sogar Atemnot.

Was kannst du jetzt tun?

Fällt dir also auf, dass du bei kleineren Anstrengungen schon unter Atemnot und Kurzatmigkeit leidest, solltest du erst einmal deinen Hausarzt aufsuchen. Die Symptome der Dyspnoe kann dieser am besten einordnen. Wird bei dir vielleicht sogar eine bestimmte Form der Herzinsuffizienz, die sognannte Mitralinsuffizienz diagnostiziert, werden dir bestimmte Behandlungsmöglichkeiten vorgeschlagen, um deine Lebensqualität zu verbessern.

In solchen Fällen ist es wichtig, dein Risiko eines Herzinfarkts zu minimieren und auf dieser Weise dem Herztod zu entgehen. Eine solche Herzinsuffizienz kann mit Medikamenten oder einer Operation behandelt werden. Bei einer OP wird eine Mitralklappe im Herzen befestigt, um den normalen Blutfluss zu gewährleisten. Patienten berichten nach einem solchen Eingriff oftmals davon, dass sie sich besser fühlen und vor allem wieder besser Luft bekommen.

Coronavirus – Alle wichtigen Infos
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Atemnot oder Kurzatmigkeit sind auch Symptome, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus vorkommen. Ein Video zu den Coronavirus-Anzeichen zeigt, wie ernst die Krankheit zu nehmen ist. Aber keine Sorge: Ärzte gehen davon aus, dass das Coronavirus heilbar ist.