Ungefähr zehn Millionen Sterne rund um das Vela-Sternbild wurde auf Signale aus dem All untersucht. Doch bislang konnte die Menschheit keinen Erfolg bei der Suche nach außerirdischem Leben verbuchen, trotzdem geht es immer weiter. Berechnungen von Astronomen gehen davon aus, dass es alleine in der Milchstraße etwa 10.000 fremde Zivilisationen geben müsste. Die nächste soll sogar nur 2.000 Lichtjahre entfernt sein.

Signale aus dem All: Wo steckt das außerirdische Leben?

In unserer galaktischen Umgebung gibt es viele Welten, die lebensfreundliche Bedingungen für außerirdisches Leben bieten. Das SETI-Projekt fokussiert sich auf die Suche nach Signalen aus dem All. Doch bislang blieben diese Spuren leider aus. Weder Zeichen von extraterrestrischer Intelligenz noch von Radiosignalen konnten beobachtet werden.

Die Hard- und Software des SETI-Programms wurde mittlerweile auf weitere astronomische Teleskope installiert. So kann die Suche nach außerirdischem Leben ausgeweitet werden. Eine umfangreiche SETI-Durchmusterung wurde mit dem Murchison Widefield Array (MWA) in Australien durchgeführt. Dabei wurde ein 400 Quadratgrad großer Himmelsabschnitt im Bereich des Sternbilds Vela abgesucht. Darin befinden sich rund zehn Millionen Sterne. Allerdings sind nur sechs Exoplaneten in dieser Umgebung bekannt.

Die Suche hat noch lange kein Ende

17 Stunden lang wurde dieser Bereich nach Signalen aus dem All abgesucht. Denn die Suche zielte vor allem auf Radiosignale im Bereich von 98 bis 128 Megahertz ab. Dabei handelt es sich um Merkmale, die man technisch erzeugten Signalen im Universum zuschreibt. Sie werden auch Technosignaturen genannt. MWA bringt dafür ein breites Sichtfeld und eine hohe Sensibilität mit. Das sind gute Voraussetzungen, um Signale aus dem All aufzuspüren.

Dennoch blieb die Suche nach außerirdischem Leben erfolglos. Die Forscher mussten sich eingestehen, dass in diesem Teil des Universums kein außerirdisches Leben zu existieren scheint. Allerdings müssen wir uns vor Augen halten, dass die Astronomen auch nur einen kleinen Teil des Weltraums abgesucht haben. Man könnte dies mit einem Gartenpool vergleichen, der im Kontrast zum gesamten Ozean steht.

Es ist also noch lange nicht ausgeschlossen, dass es nicht doch außerirdisches Leben im Weltall geben könnte. Weltraumteleskope müssen weiterhin genutzt werden, um die Suche nach Signalen aus dem All fortzuführen. Eine Forscherin glaubt, dass es außerirdisches Leben auch auf der Erde gibt. Wir können es nur nicht sehen. Dennoch könnten wir Pech haben, wenn außerirdisches Leben uns entdeckt.

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