In einem Zeitrahmen von gerade mal sechs Wochen könnte die Corona-Pandemie beendet werden, verspricht eine Studie. Den Weg zu diesem Ziel würden Schnelltests bestimmen. Diese seien zwar weniger verlässlich als andere Testverfahren, doch scheinen sich die beteiligten Forscher sicher zu sein, dass Massen-Schnelltests die beste Lösung sind.

Corona-Pandemie: Studie macht Hoffnung

„Unsere Erkenntnis ist, dass es im Bereich der öffentlichen Gesundheit besser ist, heute einen weniger empfindlichen Test mit Ergebnissen zu haben als morgen einen empfindlicheren Test mit Ergebnissen“, erklärte Daniel Larremore, Informatik-Professor an der CU Boulder und Hauptautor der Studie. Schnelltests könnten der Corona-Pandemie demnach effektiver entgegenwirken.

Anstatt allen zu sagen, dass sie zu Hause bleiben sollen, damit du sicher sein könntest, dass eine Person, die krank ist, es nicht verbreite, könnten wir nur den ansteckenden Menschen Anweisung geben, zu Hause zu bleiben, damit alle anderen dazu in der Lage wären ihr Leben weiterzuführen, folgern Larremore und sein Team.

Der auf mathematischen Modellen basierenden Studie, die die Wissenschaftler im Fachjournal Science Advances veröffentlichten, wurde durch Schnelltests, bei denen alle drei Tage drei Viertel der Bevölkerung einer Stadt getestet wurden, die Zahl der letztendlich Infizierten um 88 Prozent gesenkt, was dazu ausreiche, „die Epidemie innerhalb von sechs Wochen zum Aussterben zu bringen“.

Coronavirus: Schnelltests sollen helfen

„Diese Schnelltests sind Ansteckungstests“, sagt auch Michael Mina, ein Professor für Epidemiologie in Harvard und Mitverfasser der Studie, in einer Pressemitteilung. „Sie sind äußerst wirksam beim Nachweis von Covid-19, wenn Menschen ansteckend sind.“

Die erste behördliche Zulassung eines Corona-Schnelltests für Zuhause ist abgeschlossen. Er soll binnen 30 Minuten ein Ergebnis aufzeigen. Monate nach Beginn der Corona-Pandemie haben Wissenschaftler zudem eine bisher unbekannte Komponente des Coronavirus gefunden.

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