Bei den National Institutes of Health (NIH) handelt es sich um die wichtigste Behörde der US-Regierung für biomedizinische und öffentliche Gesundheitsforschung. Sie sind mitunter dafür verantwortlich, sich mit neuen Corona-Impfstoffen auseinanderzusetzen, die derzeit weltweit produziert werden. Im Rahmen einer neuen Studie will die Behörde das von den Vakzinen ausgehende Risiko für Allergiker prüfen.

Corona-Impfstoff: Studie untersucht Risiko für Allergiker

Während einer Pressekonferenz am Montag erklärte Moncef Slaoui, der leitende wissenschaftliche Berater der Operation Warpp Speed, dass das Ziel der Studie, die auch den gerade für den Notfalleinsatz zugelassene Corona-Impfstoff von Moderna untersuchen wird, darin besteht, herauszufinden, warum die Vorfälle, die als Anaphylaxie bekannt sind, auftreten.

„Es ist klar, dass [die neue Coronavirus-Mutation aus Großbritannien] nicht pathogener ist“ als andere Stämme des SARS-CoV-2-Virus, so Slaoui. Er sagte auch, er erwarte, dass die bestehenden Impfstoffe wahrscheinlich immer noch Schutz gegen sie bieten. Bis heute, so der Mediziner, „gibt es keine harten Beweise, dass dieses Virus tatsächlich ansteckender ist“. Möglicherweise sei das Virus im Südosten Englands, wo es jetzt mit größerer Häufigkeit nachgewiesen wird, weiter „ausgesät“ worden.

Die NIH-Studie über Reaktionen auf den Corona-Impfstoff wird die Spritze „in hoch allergischen Personen“ testen, erklärte Slaoui. Sowohl die Pfizer- als auch die Moderna-Impfung würden untersucht.

Das Coronavirus in Deutschland

Trotz Hoffnung auf einen bald weiträumig zugänglichen Corona-Impfstoff gibt es auch Personen, für die er gefährlich sein kann. Als Vorsichtsmaßnahme dürfen diese nicht behandelt werden. Jüngste Erkenntnisse zur neuen Coronavirus-Mutation haben nun auch den Virologen Christian Drosten überzeugt, dass es doch schlimmer steht als gedacht.

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