Seit Jahrzehnten schon schicken Weltraumorganisationen aus aller Welt bemannte und unbemannte Flugkörper ins All. Das nächste Ziel menschlicher Präsenz ist der rote Planet. Im Rahmen der Mars-Mission Tianwen-1 will die China National Space Agency (CNSA) den Weg für ihre Himmelsfahrer ebnen.

Mars-Mission: Tianwen-1 schießt erste Bilder

Die Tianwen-1-Sonde hat ihr erstes Foto vom Mars zurückgeschickt. Es ist ein Schwarz-Weiß-Schnappschuss aus einer Entfernung von etwa 1,4 Millionen Kilometern zur Oberfläche. Es ist nicht vergleichbar mit den detaillierteren Bildern anderer Forscher (schon gar nicht mit denen vom Boden), aber darum geht es auch nicht – es ist der Beweis, dass China eine Mars-Mission bewerkstelligen kann.

Schon 2011 versuchte die Volksrepublik mit der Hilfe der russischen Föderation eine Sonde zum roten Planeten zu entsenden. Der Versuch scheiterte jedoch bereits beim Start kläglich und ließ Trümmer zurück. Tianwen-1 soll am 10. Februar in die Marsumlaufbahn eintreten und ihr Rover im Mai im Einschlagbecken von Utopia landen.

The Guardian zufolge hat die chinesische Regierung Milliarden von Dollar in ihr militärisch geführtes Raumfahrtprogramm gesteckt und schickte 2003 erstmals einen Menschen ins All. Das Ziel ist es, bis 2022 eine Raumstation in der Erdumlaufbahn zu errichten.

Ambitionen der Menschheit

Die Reise zum Mars antreten, davon träumt nicht nur die CNSA. Eine Forscherin hat die Menschheit jetzt noch einen bedeutenden Schritt näher gebracht mit der Entwicklung einer neuen Fusionsrakete. Doch sind es nicht nur Mars-Missionen, die Astronomen bewegen. Als 2018 ein Meteorit auf die Erde stürzte kam es beim Einschlag zu einem glücklichen Zufall. Forscher machten in seinem Inneren eine äußerst spannende Entdeckung.

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