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Pinker Mond: Leuchtet er wirklich rosa? - Die Wahrheit hinter dem Phänomen

Was steckt hinter dem Phänomen pinker Mond? Wir klären dich auf.
Was steckt hinter dem Phänomen pinker Mond? Wir klären dich auf.
Foto: Nastco von Getty Images Pro/ Marketplace Designers [M] via Canva.com
Der pinke Mond ist beliebt und will von allen gesehen werden. Im Netz tauscht man sich regelmäßig darüber aus, wann er wieder zu sehen ist. Doch leuchtet der Mond denn wirklich rosa? Wir klären auf.

Ein pinker Mond klingt total romantisch. Solch ein Spektakel möchte man bloß nicht verpassen. Im Netz kursieren jährlich Ankündigungen gepaart mit Vorfreude auf den pinken Mond. Doch werden Schaulustige tatsächlich einen rosa eingefärbten Erdtrabanten zu sehen bekommen? Was hinter dem Himmelsphänomen steckt, erfährst du hier.

Entstehung des Mondes - Kosmischer Crash erschuf den Erdtrabanten
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Großes Spektakel: Das steckt hinter dem pinken Mond

Der pinke Supermond, oder auch pinke Mond, ist im Grunde genommen ein Vollmond. Ist die Konstellation zwischen Mond und Erde jedoch besonders günstig, wirkt der Mond enorm groß und man bezeichnet ihn umgangssprachlich als Supermond. Es handelt sich hierbei nicht um einen offiziell anerkannten astronomischen Begriff, jedoch wurde der Ausdruck von einem Astrologen namens Richard Nolle ende der Siebziger Jahre ins Leben gerufen. Die farbliche Bezeichnung ist allerdings auf eine andere Geschichte zurückzuführen.

Was ist ein "Supermond"?

Erreicht der Mond den erdnächsten Bahnpunkt seines Umlaufs, das Perigäum, spricht man von einem Supermond. Er erscheint zu diesem Zeitpunkt besonders groß, weil eben die Distanz zwischen Mond und Erde besonders gering ist. Eine weitere Bedingung ist jedoch, dass der Mond zu diesem Zeitpunkt ein Vollmond sein muss. Diese Gegebenheit besteht allerdings nicht in den darauffolgenden Mondphasen. Zwischen zwei Passagen der Erreichung des Perigäums vergeht ein anomalistischer Monat. Dieser dauert etwa 27,5 Tage. Zwischen zwei Vollmondphasen vergeht jedoch ein synodischer Monat. Diese Spanne beträgt etwa 29,5 Tage.

Bis die zwei Phasen sich wieder kreuzen, vergehen etwa 15 anomalistische Monate und 14 synodische Monate. Ein genaues Datum des nächsten Supermondes kann allerdings nicht berechnet werden. Der besonders große Vollmond wird nicht nur "Supermond" sondern auch "pinker Mond" genannt. Und jetzt kommt es zur großen Enttäuschung: Der pinke Mond leuchtet gar nicht rosa.

Wieso nennt man den "Supermond" auch "pinker Mond"?

Leider hat die Bezeichnung gar nichts mit der tatsächlichen Leuchtfarbe des Mondes zu tun. Wie t-online berichtet, ist die Farbbezeichnung auf Vollmondnamen US-amerkanischer Ureinwohner zurückzuführen. Namensgebend ist die Polster-Phlox-Pflanze oder auch die rosa Flammenblume. Diese blüht jedes Jahr im April und da der Supermond alias pinker Mond häufig im April vorkommt, wurde er nach ebendieser Pflanze benannt. Sehen kannst du den nächsten Supermond übrigens am 26. April 5:31 Uhr (mitteleuropäische Zeit).

Echte farbige Mondspektakel

Tatsächlich gibt es nicht selten eine echte Farbveränderung des Mondes, zumindest in unserer Wahrnehmung. Bei einem schaurig, schönen Blutmond leuchtet der Mond für uns in einer roten Farbe. Während dieses Spektakels schiebt die Erde sich zwischen Sonne und Mond. Den Mond erreicht nur noch der Kernschatten der Erde. Durch die Erdatmosphäre erscheint der Mond rot für uns. Einen pinken Mond wirst du ohne gefärbte Sonnenbrille jedoch sehr wahrscheinlich nicht zu sehen bekommen.

Du fragst dich, wieso der Mond leuchtet? Die Antwort ist recht einfach. Außerdem klären wir dich darüber auf, ob der Mond ein Planet ist.

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