Immer wieder führen Eruptionen auf unserem Stern zu Sonnenstürmen. Erst kürzlich kam es dabei zu einem besonderen Phänomen. So rissen mehrere der Ausbrüche eine breite Schneise in die Atmosphäre der Sonne, die noch für ein turbulentes Weltraumwetter sorgen.

Zwei Eruptionen auf der Sonne beobachtet

Bilder auf SpaceWeather.com vom 2. April zeigen, wie sich ein dunkles, magnetisches Filament durch die Sonnenatmosphäre gräbt und so eine „Schlucht aus Feuer“ hineinschneidet, wie das Portal berichtet.

Diese soll mindestens 20.000 Kilometer hoch und zehn Mal so lang sein. Fragmente des ausgestoßenen Plasmas könnten zudem bald in Form eines auf die Erde gerichteten Sonnensturms in Erscheinung treten, heißt es weiter.

Wie Live Science erklärt, bestätigte das britische Meteorologie-Portal Met Office, dass es zu zwei „Filament-Eruptionen“ auf dem südlichen zentralen Teil der Sonne kam. Beobachtbar waren sie sowohl von Satelliten als auch Teleskopen auf der Erde, die den extremen ultravioletten beziehungsweise den wärmetragenden Teil (Infrarotlicht) des elektromagnetischen Spektrums erfassen können.

Update: Sonnenstürme verfehlten Erde, neues Ereignis für 11. April angekündigt

Schon am vergangenen Mittwoch sollte einer der durch das Phänomen ausgelösten Sonnenstürme, der wahrscheinlich der Stufe G1 oder G2 entsprach (schwache geomagnetische Effekte), die Erde erreichen. Laut SpaceWeather.com verfehlte uns dieser jedoch. Ebenso wie ein zweiter geomagnetischer Sturm einen Tag später am 7. April.

Ein gestern ausgelöster Solarsturm wird inzwischen für den 11. April vorhergesagt. Allerdings könnte auch dieser an uns vorbeiziehen. Es wird maximal mit geringen geomagnetischen Effekten auf die Erde gerechnet.

Dass es auch Solarstürme mit schwereren Konsequenzen geben kann, zeigte sich vor kurzem. Dabei wurden rund 40 Satelliten außer Gefecht gesetzt. Vor einem Phänomen sorgen sich Forscher allerdings ernsthaft. Ein Sonnensturm im Ausmaß von vor 9.125 Jahren.

Quellen: SpaceWeather.com, Live Science

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