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Impfung gegen Krebs? Revolutionäres Mittel zeigt Wirkung

Eine neue Krebs-Impfung, getestet am MD Anderson Cancer Center, verspricht einen bedeutenden Fortschritt in der Prävention von Rückfällen.

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Wenn Zellen Amok laufen - Wie entsteht Krebs?

Wie entsteht im Körper, hier wird es erklärt.

Ein revolutionärer Phase-I-Versuch am University of Texas MD Anderson Cancer Center hat das Potenzial der neuen Krebs-Impfung ELI-002 aufgezeigt. Diese Impfung zielt darauf ab, Rückfälle von KRAS-mutiertem Pankreas- und Kolorektalkrebs nach chirurgischen Eingriffen zu verhindern. ELI-002, ein innovativer Impfstoff, der gezielt gegen spezifische Mutationen im KRAS-Gen vorgeht – einem Gen, das eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Zellwachstums spielt –, stellt einen signifikanten Durchbruch in der Krebstherapie dar.

Krebs-Impfung mit geringen Nebenwirkungen

Die Studie ergab, dass 84 Prozent aller Teilnehmenden und 100 Prozent in den höchsten Dosisgruppen signifikante T-Zell-Reaktionen zeigten. Das ist der Prozess, bei dem T-Zellen des Immunsystems aktiviert werden, sich vermehren und spezifisch gegen identifizierte fremde Antigene wie Viren, Bakterien oder Krebszellen vorgehen. Das Sicherheitsprofil des Impfstoffs ist ebenfalls vielversprechend und zeigt keine größeren Nebenwirkungen. Häufige Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Muskelschmerzen waren handhabbar und nicht schwerwiegend.

Teilnehmende mit höheren T-Zell-Reaktionen zeigten eine 86-prozentige Reduktion des Risikos für Krebsrückfall oder Tod im Vergleich zu jenen mit niedrigeren Reaktionen. Diese Korrelation unterstreicht die Wirksamkeit der Krebs-Impfung bei der Verlängerung des rückfallfreien Überlebens, einem entscheidenden Aspekt der Krebsnachsorge nach der Operation.

Wer riskiert einen Rückfall?

„Patienten, die wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert wurden, haben auch nach Abschluss der Chemotherapie ein erhöhtes Risiko für einen Rückfall der Krankheit“, zitierte SciTechDaily den Studienleiter und außerordentlichen Professor für gastrointestinale medizinische Onkologie Shubham Pant. Das gelte insbesondere für Patient*innnen, die positiv für zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) seien. Denn diese setze sie einem höheren Risiko für einen Rückfall aus

Wenn diese Patienten einen Rückfall erleiden, ist die Krankheit nicht heilbar, so dass es hier sicherlich einen ungedeckten Bedarf gibt. Damit betonte Pant die Notwendigkeit effektiver Behandlungen wie die Krebs-Impfung in dieser Hochrisikogruppe.

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„Einige vielversprechende Ergebnisse“

KRAS-Mutationen finden sich in etwa einem Viertel aller soliden Tumoren, einschließlich 90 Prozent der Pankreaskarzinome. Die Fähigkeit des ELI-002-Impfstoffs, diese Mutationen zu bekämpfen, könnte potenziell einer breiten Palette von Krebspatient*innen zugutekommen.

„Es ist noch zu früh, aber wir haben einige vielversprechende Ergebnisse gesehen, die darauf hindeuten, dass dieser Impfstoff vielen dieser Patienten helfen kann, einen Rückfall zu vermeiden, was die Überlebensrate erhöhen könnte“, so Pant. „Er zeigte auch ein günstiges Sicherheitsprofil, was sehr interessant ist.“

Angespornt durch die positiven Ergebnisse der Phase-I-Studie, gehen Forschende zur Phase-II-Studie über. Diese nächste Phase wird eine neue Formulierung von ELI-002 testen, um seine Wirksamkeit gegen zusätzliche KRAS-Mutationen zu erweitern und sein Potenzial als Krebs-Impfung weiter zu stärken.

Quelle: „Lymph-node-targeted, mKRAS-specific amphiphile vaccine in pancreatic and colorectal cancer: the phase 1 AMPLIFY-201 trial“ (Nature Medicine, 2024); SciTechDaily

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