Jeder besitzt ihn, aber kaum jemand dürfte so damit umgehen, wie es am besten ist: der heimische WLAN-Router. Geht es nämlich nach Kennern, ist es durchaus nötig, das Gerät regelmäßig ein- und auszuschalten. Manche gehen sogar soweit, eine konkrete Häufigkeit zu empfehlen, in der du deinen Router neu starten solltest. Das kann einige Vorteile haben, wie du gleich sehen wirst.

WLAN-Router neu starten: Das gewinnst du dadurch

Ohne WLAN geht heutzutage kaum noch etwas, egal ob zu Hause oder im Büro. Aber wer denkt schon daran, das Gerät regelmäßig auszuschalten, wenn alles läuft wie es soll. Dass du allerdings recht regelmäßig deinen Router neu starten solltest, darin sind sich Experten einig. Vor allem um die Leistung und Qualität deiner Internetverbindung aufrecht zu erhalten, ist dies eine sinnvolle Methode.

#1 Schnelleres oder überhaupt Internet

Warum das Ganze? Ein Router-Neustart kann zunächst dafür sorgen, dass eventuelle Probleme wie eine fehlende Verbindung oder langsames Internet behoben werden. Kämpfst du also mit solchen Dingen, sollte der Weg zum Router dein erster Schritt sein.

Grund für eine besonders langsame Verbindung ist oftmals die von deinem Provider an deine Geräte vergebene temporäre IP-Adresse, die sich jederzeit ändern kann. Auch wenn zu viele Geräte auf deinen Router zugreifen, drosselt das unter Umständen die Geschwindigkeit.

#2 Mehr Sicherheit für dich

In Sachen Sicherheit kann es Wunder wirken, regelmäßig den Router neu zu starten. Durch das Ein- und Ausschalten bewahrst du dich nämlich im besten Fall davor, gehackt zu werden. Selbst das FBI rief schon dazu auf, bestimmte Router neu zu starten. Dadurch ließ sich die Malware, die Betrüger nutzten, stören.

Tipp: Router auch mal ganz ausschalten

Ein weiterer Aspekt, der sogar dafür spricht, den Router nicht nur neu zu starten, sondern auch einmal komplett auszuschalten ist deine Stromrechnung. Bist du eine längere Zeit nicht zu Hause, gibt es keinen Grund, warum das Gerät aktiv sein sollte. So verhinderst du übrigens auch, dass Fremde einfach unbemerkt im WLAN mitsurfen.

Zusätzlich hilft es natürlich, die Firmware des Routers auf dem neuesten Stand zu halten. Ein Router-Neustart nach jedem Update wird ebenfalls von Experten empfohlen. Bist du dagegen sehr paranoid, gibt es auch gute Gründe, den Router ganz auszuschalten.

Router neu starten: So geht’s

Um dem WLAN-Router also etwas Gutes zu tun und eine kurze Pause zu gönnen, musst du wirklich nicht viel tun. Die folgenden Schritte sind alles, was nötig ist:

  • Zieh den Stecker deines WLAN-Routers und trenne ihn so vom Stromnetz.
  • Alternativ schaltest du ihn einfach durch das Bedienen des Power-Knopfes aus.
  • Manche Router lassen sich zudem über ihre Bedienoberfläche im Browser neu starten.
  • Warte etwa 20 Sekunden.
  • Verbinde den Router wieder mit dem Stromnetz beziehungsweise schalte ihn wieder ein.

Es kann einen Moment, maximal ein paar Minuten, dauern, bis dein WLAN-Router nach dem Neustart wieder voll zur Verfügung steht. Danach sollte dein Internet aber schneller sein und die meisten Probleme gelöst.

Fazit: Einfach mal abschalten (und wieder anmachen)

Gleich mehrere Aspekte sprechen dafür, deinen Router neu zu starten – und zwar mindestens einmal im Monat. Abgesehen von der sofortigen Behebung von Verbindungs- und Geschwindigkeitsproblemen sorgt ein solcher Neustart nämlich auf für mehr Sicherheit vor Hackern. Ansonsten kannst du auch durch eine bestimmte Router-Position dein WLAN-Signal stärken.

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