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6 beängstigende & überraschende Zukunftsvorhersagen: So soll die Welt 2030 aussehen

Verrückte Vorhersagen
Do, 31.10.2019, 15.38 Uhr

Verrückte Vorhersagen

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Unsere Welt wird sich im angebrochenen Jahrzehnt gewaltig verändern. 2030 könnten allein diese sechs Zukunftsvorhersagen Wirklichkeit werden.

Die 2010er sind Geschichte, ein neues Jahrzehnt ist angebrochen, indem wir mit allem rechnen müssen – auch mit dem heute Unmöglichen. Das hat uns die vergangene Dekade gelehrt. Oder hättest du gedacht, dass es so schnell möglich sein wird, selbstverständlich mit smarten Sprachassistenten zu sprechen oder dank Whistleblowern und Enthüllungsplattformen wie Wikileaks genau darüber Bescheid zu wissen, wie wir überwacht werden? Das sind nur einige Beispiele und bis 2030 werden viele weitere Zukunftsvorhersagen wahr werden.

Ob die Apokalypse durch den Klimawandel eintreten wird, ist noch offen, Experten rechnen aber mit drastischen Veränderungen in den nächsten Jahren, die nicht zu unserem Vorteil sein werden. Gut, dass es die NASA, Elon Musk und andere Akteure gibt, die uns sehr bald zum Mars fliegen wollen. Derweil suchen Forscher nach immer neuen Wegen, unsere DNA zu unserem Vortreil zu manipulieren. Es wird einiges los sein. Hier sind einige Prophezeiungen, die in den kommenden zehn Jahren eintreten dürften.

Apokalypse Now? 6 Zukunftsvorhersagen für unsere Welt 2030

Das renommierte Tech-Magazin Wired hat sechs Zukunftsvorhersagen zusammengestellt, von Weltall-Kolonien bis zur Mega-Genomsequenz. So könnte unsere Welt 2030 aussehen.

#1 Willkommen auf der Mond-Basis

Seit 1972 hat kein Mensch mehr den Mond besucht. Aus guten Gründen. Unser Erdtrabant erlebt allerdings ein Comeback. Die NASA plant eine nächste, bemannte Mond-Mission für 2024. Die Idee der Artemis-Mission ist es, dort einen permanenten Außenposten der Menschheit zu etablieren, quasi als Sprungbrett für Reisen ins tiefere All. Es ist nicht anmaßend anzunehmen, dass sich 2030 eine solche Mond-Basis selbstverständlich für uns ist.

#2 Elon Musk auf dem Mars

Neben dem Mond ist der Mars das nächste Objekt, das wir erobern könnten. Eine bemannte Reise zum Mars war Elon Musks Ziel seit Gründung seiner Raumfahrtfirma SpaceX. In diesem Jahrzehnt und bis spätestens 2028 will er es schaffen. Mehr noch: Er will eine vollwertige Mars-Kolonie errichten. Sein größtes Problem: So viel soll Musks Stadt auf dem Mars kosten. Der Milliardär neigt zwar dazu, die Erreichung seiner Ziele zunächst zu überschätzen, allerdings hat er auch gezeigt, dass er seine Versprechen einlöst. Vielleicht ja auch seine Zukunftsvorhersagen für 2030.

Elon Musk zieht um – auf den Mars
Elon Musk zieht um – auf den Mars

#3 Klima-Katastrophe: Die Apokalypse?

2018 warnte die UN, dass die Menschheit noch zwölf Jahre Zeit habe, den Klimawandel zu stoppen. Bis 2030 also müssten die globalen Treibhausgasemissionen um die Hälfte gesenkt werden. Das ist mehr als unrealistisch, steigen sie doch von Jahr zu Jahr. Das bedeutet aber nicht, dass die Apokalypse am 1. Januar 2030 da sein wird. Erneuerbare Energien sollen genau das verhindern. Es kann noch alles passieren.

Der Klimawandel hat Folgen – das könnte mit uns und der Erde geschehen
Der Klimawandel hat Folgen – das könnte mit uns und der Erde geschehen

#4 Süße Kernkraftwerke

2030 wird das Kernkraftwerk Vogtle in Georgien schon einige Zeit in Betrieb sein. Es ist das einzige, das sich derzeit im Bau befindet. Kleine, fortschrittliche Kernreaktoren sind bereits geplant, sogar in Massenproduktion. Warum? Trotz aller Kritik und Risiken, beispielsweise der Lagerung von Atommüll, sehen selbst die UN und weitere Experten in der Kernspaltungsenergie den Schlüssel, um die Klimaziele zu erreichen. 2030 werden wir uns wohl damit abfinden müssen. Russland etwa hat jetzt ein schwimmendes Atomkraftwerk.

#5 Big Data mit Big DNA

Die 2020er werden das Jahrzehnt der DNA werden. Was bisher nur für vereinzelte, aber immerhin heftige Schlagzeilen sorgte (man denke nur an Chinas Gen-Babys und ihre Folgen), wird sich bis 2030 mit großer Durchschlagskraft zeigen: die weltweite Produktion von menschlichen genetischen Daten. Es wird immer billiger, diese zu sequenzieren, womit DNA-Test Einzug in den medizinischen Alltag halten werden.

Bis 2030 hofft etwa China, weitere 100 Millionen Genome zu produzieren. Wenn man bedenkt, dass heute erst etwa eine Million Menschen ihr gesamtes Genom sequenziert haben, ist das eine gewaltige Entwicklung. So können beispielsweise veranlagte Herzkrankheiten besser diagnostiziert werden. Bleibt nur noch die Angst vor genetischer Überwachung, eine der Zukunftsvorhersagen, die wahrscheinlich auch 2030 noch präsent sein wird.

#6 Tschüss, Armut

Zukunftsvorhersage Nummer sechs klingt zu schön, um wahr zu sein: In nur zehn Jahren will die UNO die Armut "in all ihren Formen überall" ausmerzen. Wow. Dafür ist aber wohl mehr nötig als der neue Internationale Tag der Armutsbekämpfung (17. Oktober). Immerhin ist die globale Armut deutlich zurückgegangen. Wie die Weltbank berichtet, leben heute 1,1 Milliarden weniger Menschen in extremer Armut als noch 1990. Bildungsprogramme, Sozialleistungen, Ernährungssicherheit, Vieles soll sich verbessern. Bleibt nur die Frage, wie dies vor dem Hintergrund von Klimawandel, internationalen Konflikten und Verteilungsunsicherheiten wirklich klappen soll.

Die Zukunft 2030: Fast unberechenbar

Die Zukunft vorherzusagen ist verdammt schwer. Was könnte bei den Zielerreichungen für 2030 helfen? Laut Wired eine starke Wissenschaft gepaart mit politischem Willen, die den Klimawandel noch umkehren könnten, um die Prognosen in Wirklichkeit zu verwandeln.

Du willst noch mehr? Ein über 100 Jahre alter Artikel sah eine düstere Zukunft voraus. Und auch die Tech-Größen unserer Welt müssen planen: Laut Samsung sieht die Zukunft in 50 Jahren so aus, während Elon Musk bereits das Ende der Menschheit ausgerufen hat.

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