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Coronavirus-Karte: Fake-Version schleust Malware auf deinen PC

Die interaktive Coronavirus-Karte der John Hopkins University hat ein Problem. Betrüger haben sie imitiert, um dich auszuspähen.

Coronavirus-Karte
Mit einer falschen Coronavirus-Karte greifen Betrüger deine Daten ab. Foto: imago images / ZUMA Wire

Die Coronavirus-Karte der John Hopkins University war eine der ersten interaktiven Möglichkeiten, um das Ausmaß der Covid-19-Pandemie im Blick zu behalten. Nicht nur unter Wissenschaftlern, sondern auch unter Privatpersonen ist sie ein gerngenutztes Mittel. Mit ihrer Hilfe kannst du nämlich mitunter erfahren, wie viele Corona-Fälle es bereits in deiner näheren Umgebung gibt.

Coronavirus-Karte: Nimm dich vor Fakes in Acht

Aufgrund der hohen Beliebtheit, die der interaktiven Coronavirus-Karte entgegenschlägt, birgt sie auch ein nicht unwesentliches Risiko. So haben sich mittlerweile auch Betrüger die Grafik zunutze gemacht und nutzen sie, um Malware auf den Rechnern nichtsahnender Nutzer zu verteilen. Sicherheitsexperten der Firma Reason Security zufolge nutzen sie die Unachtsamkeit der Menschen, um Passwörter und persönliche Daten zu sammeln.

Per E-Mail versenden die Betrüger ihre Karten und fordern zum Download auf. Die entsprechenden Dateien tragen etwa Namen wie Corona-virus-Map.com.exe oder CoronaMap.exe und bergen schädliche Software. Willst du die tatsächliche Coronavirus-Karte der John Hopkins University nutzen, kannst du sie ganz einfach hier aufrufen und bist damit auf der sicheren Seite. Herunterladen musst du nichts.

Covid-19: Das solltest du wissen

Während dir die Coronavirus-Karte einen Überblick über betroffene Gebiete gibt, kannst du dich auch umfangreicher vor der Krankheit schützen. So verraten wir dir mitunter, woran du erkennen kannst, ob du an Covid-19 oder einer gewöhnlichen Grippe erkrankt bist. Bei der Suche nach dem Coronavirus-Impfstoff kannst du ebenfalls selbst aktiv werden. Wir halten dich auch weiterhin auf dem Laufenden.

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