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Witziger Handy-Hack: Das passiert, wenn du **61*5500**25# eingibts

Dank Handy-Codes kommst du an Funktionen, auf die du sonst keinen Zugriff hast.
Dank Handy-Codes kommst du an Funktionen, auf die du sonst keinen Zugriff hast.
Foto: imago images / Westend61
Artikel von: Dana Neumann
Dein Smartphone hat jede Menge Funktionen, die du noch nicht kennst. Manche davon lassen sich ausschließlich über kryptische Zahlen- und Buchstabenkombinationen aufrufen.

Hast du dich schon einmal gefragt, was dein Smartphone eigentlich alles kann? Die Einstellungen der Geräte sind heute so umfangreich, dass es unmöglich ist, jedes Feature zu kennen. Spannend wird es jedoch, wenn du dich mit Handy-Codes beschäftigst. Denn die auch GSM-USSD genannten Kombinationen aus Zeichen, Zahlen und Buchstaben können einiges freischalten.

Die kleinsten Handys der Welt
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GSM-USSD? Das verbirgt sich hinter den Handy-Codes

Die Abkürzung GSM steht für "Global System for Mobile Communications" (ehemals Groupe Spécial Mobile) und ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der schon 1990 eingeführt wurde. Bei den sogenannten USSD-Codes handelt es sich dagegen um "Unstructured Supplementary Service Data", also unstrukturierte, zusätzliche Servicedaten.

Die Kombinationen bestehen aus einer Folge von Ziffern, Hashtags (#, auch Doppelkreuze) und Sternen (*), die auf jeder Handy-Tastatur hinterlegt sind. Abgesetzt werden die dahinter verborgenen Steuerbefehle für das Mobilfunknetz durch den Anruf-Button, also das Symbol des grünen Hörers.

Durch die Handy-Codes können verschiedene Einstellungen im Wirknetz der SIM-Karte verändert und der Mobilfunkanschluss individuell justiert werden. Vor allem einige Einstellungen der Mailbox sind ausschließlich darüber möglich.


Praktischer Handy-Code: Dieser Trick überzeugt

Hinter dem sehr spezifischen Handy-Code **61*5500**25# verbirgt sich die allgemeine Form **61*Kennzahl**Sekunden#, die dazu dient, die Länge des Klingeltons deines Handys anzupassen. Dabei hängt die Zahlen- und Zeichenabfolge davon ab, bei welchem Mobilfunkanbieter du bist und wie lange es klingeln darf, wenn dich jemand anruft. Der Code **61*5500**25# bedeutet zum Beispiel, dass du Vodafone-Kund:in bist und dein Handy 25 Sekunden lang klingelt.

Beispiele für Handy-Code-Kennzahlen

  • 5500: Vodafone
  • 3311: Deutsche Telekom
  • 333: Telefónica/O2

Mögliche Längen für den Klingelton am Handy (in Sekunden)

  • 5
  • 10
  • 15 (Standardeinstellung deines Anbieters)
  • 20
  • 25
  • 30

So funktioniert der Handy-Code

Hinter diesem und anderen GSM-USSD-Codes für dein Handy stecken Steuerungscodes für Mobilfunknetze, die bei iOS- und Android-Geräten gleichermaßen funktionieren. Alles, was du tun musst, ist deine Telefon-App zu öffnen und dir dort das Tastenfeld einblenden zu lassen. Anschließend gibt du den Handy-Code ein und bestätigst dies mit der Anruf-Taste. Anschließend sollte der Klingelton an deinem Handy auf die festgelegte Länge begrenzt sein.

Tipp: Du kannst eben diesen Handy-Code auch verwenden, um deine Mailbox einzurichten, solltest du sie nutzen.

Versteckte Handy-Funktionen unter Android

Neben den Features, die Handy-Codes zum Vorschein bringen, haben Android-Geräte auch eine Reihe anderer, versteckter Funktionen. Über den Lautstärkeregler lassen sich zum Beispiel automatische Untertitel einblenden. Aber auch an anderer Stelle wird es interessant. So kannst du über den App-Verlauf eine App anheften. Und wer sein Handy nicht immer manuell entsperren möchte, kann mit der Funktion Smart Lock automatischen Zugriff einstellen.

Quelle: eigene Recherche

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