Ein alter WLAN-Router gehört nicht in den Müll. Ist er noch funktionsfähig, kann er sich als eine Art Zweitgerät positiv auf das heimische WLAN auswirken. Aber: Auch außerhalb dieser Anwendung sind die Geräte nützlich. Es gibt sogar einige ganz unverhoffte Verwendungsmöglichkeiten.

WLAN-Router mal anders: Das kannst du noch anstellen

Wer die Reichweite seines Netzwerkes zu Hause verbessern und stabilisieren will, kann sich eines wunderbaren Tricks bedienen. Alte WLAN-Router als Repeater zu nutzen, ist nämlich eine praktische Möglichkeit, für ein besseres Signal zu sorgen.

Was viele dagegen womöglich nicht kennen, sind die folgenden Arten, auf die sich die ausgedienten Geräte zusätzlich verwenden lassen.

Router-Tipp #1: Internet-Radio streamen

Entertainment ist eine unerwartete Fähigkeit, die manche alte Router nach ihrer eigentlichen Laufbahn bieten können. Zumindest manche Geräte lassen sich dazu konfigurieren, um Internet-Radio abzuspielen. Der einzige Haken: Es bedarf etwas Aufwand und zusätzlicher Software und Hardware. Eine Beispielanleitung liefert das folgende YouTube-Video.

Zwar gibt es jede Menge deutlich bequemerer Wege, an Internet-Radio zu kommen, als Do-it-yourself-Projekt kann die Bastelei allerdings noch einiges an Spaß bieten. Zudem ist es deutlich günstiger, als ein fertiges Gerät zu kaufen.

Router-Tipp #2: Gast-WLAN einrichten

Wer häufig Besuch hat oder einfach ein vom privaten Netz getrenntes WLAN benötigt, kann sich mit einem alten Router behelfen. Diesen kannst du an dein passwortgeschütztes Netzwerk koppeln und neuen mobilen Geräten darüber Internetzugang ohne Passwort ermöglichen. Der Vorteil: Standardmäßig verhindert das Feature, dass Gäste Zugriff auf andere, mit deinem privaten Netzwerk verbundene Geräte haben.

Router-Tipp #3: Netzwerk für Smart-Home-Geräte aufbauen

Neben einem separaten Gastzugang, kann dein alter WLAN-Router auch für ein ganz eigenes Internet der Dinge (IoT) für smarte Geräte in deinem Haushalt genutzt werden. Wie Home & Smart erklärt, kannst du das WLAN-Gästenetz nämlich auch als reines Smart Home-WLAN vom Heimnetzwerk getrennt betreiben.

Der besondere Vorteil: Werden die smarten Geräte gehackt, bleibt der Computer im Heimnetzwerk von eventuellen Manipulationen verschont. Zu tun ist dafür zudem nicht viel, denn der erste Schritt ist erneut die Einrichtung eines Gäste-WLAN. Anschließend können deine Smart-Home-Geräte in dem erstellten Netzwerk angemeldet werden.

Quellen: makuseof.com, Home & Smart, eigene Recherche

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