Im Laufe der vergangenen Tage haben wir abermals sehen können, wie stark sich Kryptowährungen wie der Bitcoin beeinflussen lassen. Seien es Kriege, Sanktionen oder aber politische Entscheidungen, die auf die kommenden Jahre abzielen. Dennoch soll eine Bitcoin-Prognose der Community den Kurs der kommenden Monate bestimmen. Immerhin: Die Bitcoin-Community wartet mit einer Treffergenauigkeit von gut 82 Prozent auf.

Bitcoin-Prognose der Community

Vor gut einem Jahr hat CoinMarketCap eine neue Funktion präsentiert, die es seiner Community erlaubt, Tipps für die Entwicklung des Bitcoin-Kurses abzugeben. Auch die Kurse anderer Kryptowährungen sollen Nutzerinnen und Nutzer mit ihrer Hilfe prognostizieren können. Dabei achtet das Team auch darauf, dass die Tipps aus einer möglichst großen Stichprobe gezogen werden, um genauer zu sein.

„Werden weniger als 30 Schätzungen eingereicht, werden die Statistiken nicht veröffentlicht, da die Stichprobengröße nicht ausreicht, um Datenbereinigungsprozesse wie das Herausfiltern von Ausreißern und Extremwerten durchzuführen.“

CoinMarketCap

In der Regel stellt dieser Mindestwert aber kein Problem dar. So haben sich allein an der Bitcoin-Prognose der kommenden Monate zigtausende Mitglieder der Community beteiligt. Alleine für Ende März rechnen sie mit einem Wert von 48.117 US-Dollar. Gegenüber dem aktuellen stand von knapp über 39.100 Dollar wäre das ein Zuwachs von fast 23 Prozent.

Bitcoin-Prognose bis zum 31. Mai 2022. © CoinMarketCap

Vorhersagen im Widerspruch

Nachdem der Bitcoin-Kurs in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag abermals unter die 40.000-Dollar-Marke gefallen ist, sieht die Community das nächste Ziel für den Vermögenswert bei fast 50.000 Dollar bis Ende März. Im Laufe der zwei darauffolgenden Monate soll sich der Preis um diesen Punkt herum einpendeln.

Das widerspricht den Vorhersagen des pseudonymen Marktanalysten PlanB aus den Niederlanden. Dieser erklärte bereits im Dezember 2021, er erwarte die Überschreitung der 100.000-Dollar-Marke „in den nächsten Monaten“. Allerdings legte sich der Experte im Interview mit der Kolumnistin Madelon Vos nur bedingt fest.

„Aber wie sich das in diesem Zyklus entwickelt, arbeite ich eigentlich schon am nächsten Zyklus, weil es mir wirklich egal ist, ob es bei 50.000 oder 100.000 oder 288.000 hängen bleibt“, so der Krypto-Experte „Es ist nur in der Größenordnung ein 5-facher Unterschied, das ist eine Menge Geld.“

Quelle: CoinMarketCap

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