Mehr als 50 Prozent hat der Bitcoin seit Anfang des Jahres an Wert verloren. Damit gibt die mit Abstand marktstärkste Kryptowährung einen Trend wieder, der sich über die gesamte Branche erstreckt. Zwar nimmt der Bitcoin-Kurs immer wieder leicht zu – aber nur, um kurz darauf wieder umso tiefer zu fallen.

Bitcoin-Kurs im Abwärtstrend

Schon vor einigen Wochen herrschte am Krypto-Markt eine Rekordangst. Viele machten sich zu diesem Zeitpunkt Hoffnung, dass die Stimmung bald umschlagen werde. Stand jetzt scheint es aber, als wäre der Kursrutsch längst nicht vorbei.

Dem Handelsblatt zufolge blicken Investorinnen und Investoren aktuell der Marke um die 20.000 US-Dollar entgegen. Sie sei als runde Marke einerseits psychologisch wichtig, andererseits stelle sie die größte Position am Terminmarkt dar. Falle der Bitcoin-Kurs unter diesen Punkt, könne er noch stärker unter Druck geraten.

„Wir sind weiterhin der Meinung, dass das allgemeine Bild von Bitcoin pessimistisch ist, und vielleicht ist unser Kursziel von 15.000 Dollar nicht pessimistisch genug“, zitiert das Handelsblatt Michael Purves. Er ist Gründer und CEO der Vermögensverwaltungsgesellschaft Tallbacken Capital Advisors. Im Rahmen vergangener Bärenmärkte habe der Bitcoin zu seinem damaligen Höchststand bis zu 80 Prozent an Wert verloren. Aktuell würde eine solche Bewegung Kurse um die 14.000 US-Dollar bedeuten.

Mangel an privaten Investitionen

Die Nachfrageseite sei viel zu schwach, „um die aktuelle Verkaufsseite einzudämmen“, heißt es von Seiten des Analysehauses Glassnode. Insbesondere fehle die Nachfrage von privaten Anlegerinnen und Anlegern.

Der Grund dafür liegt neben dem Krypto-Markt wahrscheinlich auch bei dem historischen Crash, den die US-Börsen im Laufe der vergangenen Monate hingelegt haben. Wie der Bitcoin-Kurs haben auch sie sich davon noch immer nicht in Gänze erholt.

Quelle: Handelsblatt

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