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Zeitreisen sind möglich – zumindest in eine Richtung

Geht es nach Physikern, ist eine Art von Zeitreisen tatsächlich durchführbar.
Geht es nach Physikern, ist eine Art von Zeitreisen tatsächlich durchführbar.
Foto: Pexels
Physiker sind sich einig, dass zumindest eine der bekannten Arten von Zeitreisen umsetzbar ist. Ein Professor erklärt es genauer.

Brian Greene ist Professor für Physik und Mathematik an der Columbia University. In einem kurzen Beitrag für den Business Insider erläutert er, wie eigentlich der aktuelle Wissenschaftsstand zum Thema Zeitreisen aussieht. Die Antwort dürfte überraschen, den seiner Ansicht nach, sind Zeitreisen möglich.

Zeitreisen sind möglich: So klappt es in der Theorie

Tatsächlich gibt es laut Greene genau zwei Möglichkeiten, durch die Zeit zu reisen. Beide unterscheiden sich allerdings radikal. Eine davon ist das Reisen in die Zukunft – und glaubt man der Wissenschaft, ist diese definitiv durchführbar.

Dass solche Zeitreisen möglich sind, hat Greene zufolge bereits Albert Einstein vor hundert Jahren nachgewiesen. Er selbst ist allerdings erstaunt darüber, wie wenig Menschen davon wissen.

Durch verlangsamte Zeit in die Zukunft

In Einsteins Darstellung von Zeitreisen passiert Folgendes: Begibt sich eine Person in den Weltraum, bewegt sich dort mit annähernder Lichtgeschwindigkeit, dreht um und kehrt auf die Erde zurück, würde ihre Uhr langsamer ticken. Damit wäre sie in die Zukunft auf der Erde gereist.

Einstein zeigte außerdem, dass der Aufenthalt in der Nähe einer starken Gravitationsquelle, zum Beispiel eines schwarzen Lochs, und die Bewegung an den Rand dieses Objektes dazu führen würde, dass sich die Zeit für diese Person im Vergleich zu allen anderen stark verlangsamen würde. Zurück auf der Erde wäre es dann ebenfalls wieder ein Besuch in der Zukunft.

Zeitreisen in die Vergangenheit sind problematisch

Physiker, die sich mit dieser Materie auskennen, stimmen dem zu, so Greene. Diese Zeitreisen sind möglich. Die andere Art allerdings, das Übertreten in die Vergangenheit, ist die, die Diskussionen hervorruft. Viele glauben nicht, dass sie möglich ist.

Was dabei noch am ehesten in Erwägung gezogen wird, ist das Konzept von Wurmlöchern – übrigens ebenfalls von Einstein entdeckt. In der Theorie soll die Manipulation der Öffnung eines Wurmlochs dazu führen, dass die Zeit an beiden Enden nicht im gleichen Tempo verstreicht. Damit würde man beim Durchschreiten dieses Tunnels nicht von einem Ort im Weltall zu einem anderen Ort gelangen, sondern von einem Moment der Zeit zu einem anderen Moment. In der einen Richtung läge damit die Zukunft, in der anderen Richtung die Vergangenheit.

Wurmloch-Theorie noch nicht verworfen

Da nicht bekannt ist, ob es Wurmlöcher tatsächlich gibt, so Greene, weiß auch niemand, ob sie überhaupt durchquerbar wären. Es bestehen also zahlreiche Unsicherheiten, aber zumindest als verworfen gilt die Theorie noch nicht und auch solche Zeitreisen könnten möglich sein. Immerhin soll sich das US-Pentagon seit Jahren unter anderem mit Wurmlöchern beschäftigen.

Auch der bekannte Physiker Michio Kaku findet Zeitreisen plausibel. Und manch einer ist so überzeugt davon, dass er sogar einen LügendetektorTest besteht. So wie ein Mann, der behauptet, im Jahr 8973 gewesen zu sein.

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