Einen „kosmischen Meilenstein“ habe man erreicht, heißt es in einem Blogbeitrag der NASA vom 21. März. Denn mit dem jüngsten Fund von 65 weiteren Exoplaneten kann die Behörde nun bestätigen, dass es rund um unser Solarsystem mehr als 5.000 Exemplare gibt. Deren bewiesene Existenz ist das Resultat von 30 Jahren Forschung mit den NASA-Weltraumteleskopen.

NASA: Jüngster Eintrag ins Exoplaneten-Archiv zeigt neue Bestmarke

Wie es im NASA-Beitrag heißt, sorgte die Aufnahme der insgesamt 65 neu ermittelten Planeten in das dafür vorgesehene Archiv, dass die Wegmarke von bestätigten 5.000 Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems überschritten wurde. In die Datenbank werden ausschließlich Exoplaneten aufgenommen, die Bestandteil überprüfter, wissenschaftlicher Berichte sind und deren Existenz durch mehrere Techniken und Methoden verifiziert ist.

Zu den bislang gefundenen Planeten gehören kleine, steinige Welten wie die Erde, Gasriesen, die um ein Vielfaches größer sind als der Jupiter, „heiße Jupiter“ mit dichtem Orbit zu ihrem Stern, „Super-Erden“, die größer sind als unser Planet, sowie „Mini-Neptune“. Ein Video der NASA fasst dies noch einmal zusammen.

NASA-Forschende zeigen sich begeistert

Neben den Fakten gibt der Blogbeitrag auch wieder, dass sich selbst die beteiligten Wissenschaftler*innen für derartige Meilensteine begeistern können. Auch wenn unser Universum noch Hunderte Milliarden mehr solcher Exoplaneten beherbergt.

„Es ist nicht nur eine Zahl. Jeder einzelne [Exoplanet] ist eine neue Welt, ein brandneuer Planet. Ich bin aufgeregt wegen jedem, weil wir nichts über sie wissen.“

Jessie Christiansen, Forschungsleitung für das Exoplaneten-Archiv, NASA Exoplanet Science Institute (Caltech, Pasadena)

Die stetige Beobachtung des Weltalls auf der Suche nach Exoplaneten begann 1992 mit fremden neuen Welten, die einen noch merkwürdigeren Stern umkreisten, so die NASA. Die Entdeckung dieser nur drei Planeten öffnete die Dammtore, wie es Alexander Wolszczan, der leitende Autor des damaligen Berichtes dazu, erklärt.

Quellen: NASA

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