Das neue Jahr ist zwar schon ein paar Wochen alt, überflüssigen Ballast loszuwerden lohnt sich aber immer noch. Das gilt auch für dein Smartphone, denn gerade dort sammeln sich über die Zeit diverse unnötige Anwendungen. Wenn du mindestens drei dieser Apps löschen kannst, so tust du dir mindestens im Bereich Privatsphäre und Speicherplatz einen großen Gefallen.

Weg mit diesen Apps: Löschen kann die bessere Wahl sein

Was zunächst überrascht: Der Tech-Experte Hasnain Khokhawala vom Portal Technographx empfiehlt, drei sehr spezifische und zum Teil weit verbreitete Apps zu löschen. Das klingt erst einmal ungewöhnlich, ist aber besonders von Vorteil, wenn du das neue Jahr mit deutlich schlankeren Programmen auf dem Handy beginnen möchtest.

Zusätzlich kann dies helfen, nicht nur deine Daten und Privatsphäre, sondern auch deinen Geldbeutel zu schützen, so der Experte. Alles, was du tun musst, ist abzuwägen, ob du auf die folgenden Dienste auch verzichten kannst.

#1 Google Maps

Navigationsanwendungen wie Google Maps belasten dein Smartphone und dich durch einige Funktionen, wie Livetracking per GPS, stetiges Synchronisieren und das Sammeln diverser Nutzerdaten. Allein in Sachen Privatsphäre lohnt es sich, die App zu löschen. Dazu kommt eine Änderung aus dem vergangenen Jahr. Demnach kannst du manche Funktionen von Google Maps nur noch gegen Daten nutzen.

Aber immerhin: Es gibt einige Google Maps-Alternativen, die sich vielleicht besser eignen.

#2 TikTok

Dass es ratsam sein kann, die TikTok-App zu löschen, haben schon andere Sicherheitsexperten in der Vergangenheit betont. Auch diese sehr populäre Anwendung soll es verstärkt auf Nutzerdaten abgesehen haben. Khokhawala zufolge sind jedoch vor allem die Zugriffe, die die TikTok-App verlangt, sehr fragwürdig.

#3 Shock My Friends

Die Anwendung „Shock My Friends“ ist dagegen eher weniger bekannt, soll laut Khokhawala aber eine betrügerische App sein, die über Social Media wie TikTok beworben wird und Nutzerbewertungen zufolge eigentlich nur dein Geld stiehlt. Hast du diese App, solltest du sie sowieso löschen.

Das Gute: Aus dem (deutschen) Google Play Store wurde die App anscheinend bereits entfernt. Im App Store scheint sie dagegen weiterhin verfügbar.

Wie lösche ich eine App komplett?

Weißt du nicht, wie du die genannten Anwendungen loswirst? Dann kommt es zunächst darauf an, welches Smartphone du nutzt. Denn wie du eine App löschen kannst, ist bei Android-Geräten und iPhone unterschiedlich. Um zum Beispiel Android-Apps dauerhaft zu löschen, folgst du einfach dieser Anleitung. Ganz anders dazu sieht die Anleitung, wie sich iPhone-Apps löschen lassen, aus.

  • Tipp: Willst du eine Anwendung nicht gleich entfernen, sondern nur vor neugierigen Blicken verbergen, kannst du die App auch verstecken. Das ist aufgrund der „Deaktivieren“-Funktion möglich.

Warum kann ich die App nicht löschen?

In einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass du eine App nicht löschen kannst, wie oben erklärt und der Vorgang auf der Meldung „App wird deinstalliert“ hängen bleibt. In solchen Fällen starte dein Handy neu, danach sollte die Anwendung verschwunden sein.

Unter Android wird die Deinstallation unter Umständen durch die Warnung „Geräteadministrator-Rechte“ geblockt. Dann musst du erst den Zugriff deaktivieren. Rufe dazu die Einstellungen auf und suche nach „Geräteadministrator-Apps“. Hier entfernst du das Häkchen vor der App, die du löschen willst.

Ähnlich deaktivierst du Einschränkungen auf dem iPhone, wenn das „X“ nicht an der Anwendung erscheint, die du entfernen möchtest:

  • Einstellungen > Bildschirmzeit > Beschränkungen > Käufe im iTunes & App Store > Apps löschen – Erlauben

Weniger Balast für Handy und Privatssphäre

Willst du dein Handy also richtig fit für das Jahr 2022 machen, kannst du dich in einem ersten Schritt von unnötiger Last befreien, in dem du unbenutzte oder unnötige Anwendungen entfernst. Zusätzlich lässt sich auch viel Geld sparen, solltest du Apps löschen, die 4 bestimmten Kategorien angehören. Aber es gibt noch mehr zu tun, als nur das. Dir steht auch eine ganze Reihe an Möglichkeiten für einen Smartphone-Frühjahrsputz zur Verfügung.

Quellen: Shefinds.com, eigene Recherche

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