Bei Mails von PayPal ist aktuell höchste Vorsicht geboten. Betrüger und Betrügerinnen versuchend ich mit sehr ähnlich aufgebauten Emails in die Irre zu führen und dir deine Daten abzuluchsen. Wir verraten dir, wie du die neuste Betrugsmasche erkennst.

Falsche PayPal-Mail informiert über angebliche Transaktion

Aktuell warnt Watchlist Internet von einer neuen Betrugsmasche, die es auf PayPal-Kunden und -Kundinnen abgesehen hat. In einer Mail, die dem PayPal-Layout zum Verwechseln ähnlich sieht, wird von einer „Einzahlung in einem Online-Glücksspielladen mit Ihrer mit Ihrem PayPal-Konto verknüpften Karte“ berichtet. Da du diese Transaktion natürlich nicht getätigt hast, wirst du im weiteren Verlauf dazu aufgefordert, dich über den in der Mail befindlichen Link in deinem „PayPal-Konto“ einzuloggen.

Die Mail ist bereits mit auffälligen Rechtschreibfehlern gespickt, die in einer offiziellen Mitteilung des Online-Bezahldienstes so nicht vorkommen würden. Lese entsprechend aufmerksam. Weiterer Druck auf die Opfer wird erzeugt, indem gemahnt wird, dass dein PayPal-Konto im Zuge der angeblichen Transaktion auch für 48 Stunden nicht verfügbar sei.

Das passiert, wenn du dich einloggst

Besagter Link zum Einloggen führt dich zu einer Seite, die lediglich wie die offizielle Login-Page aussieht. Gibst du dort deine E-Mail-Adresse sowie dein Passwort ein, hast du also bereits wertvolle sensible Daten von dir an die Betrüger*innen weitergegeben. Du kannst den Betrug hier spätestens an der Webadresse erkennen.

Diese lautet nämlich „paypalcenter3701172755.info“ und hat wenig mit der offiziellen PayPal-Seite gemein. Im Anschluss wirst du aufgefordert, weitere sensible Informationen von dir anzugeben, unter anderem deine Kreditkartennummer.

Mit verdächtigen Mails richtig umgehen

Um den Betrug als solchen zu identifizieren und nicht auf die Masche hereinzufallen, solltest du also folgendes tun:

  1. Prüfe die Mail auf Rechtschreibfehler. Auch die E-Mail-Adresse kann bereits ein erstes Indiz sein.
  2. Wenn du den Link klickst und nicht bei der offiziellen PayPal-Seite landest, ist höchste Vorsicht geboten.
  3. Lösche verdächtige E-Mails am besten sofort aus deinem Postfach.

Erhältst du also eine zum verwechseln ähnliche E-Mail von Betrüger*innen, loggst du dich am besten selber über die offizielle Webseite ein und überprüfst dort die Meldungen. Dort wirst du im Zweifel auch informiert, wenn wirklich ein Problem mit deinem Konto vorliegen sollte.

Quelle: Watchlist Internet

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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