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UFOs: Pentagon muss bei Alien-Abwehr „in Bewegung kommen“

Das Pentagon richtet ein Büro ein, welches sich stärker mit der Gefahr aus dem All durch UFOs auseinandersetzen soll. Doch es hagelt bei der Umsetzung teils harsche Kritik.

Auch wenn noch keine extraterrestrische Lebensform zu uns Kontakt aufgenommen hat, wird davon ausgegangen, das es sie gibt. Mehr oder minder glaubwürdige Berichte von UFO-Sichtungen gab es jedoch schon einige. Wie real ist die Bedrohung, die davon ausgeht beziehungsweise gibt es überhaupt eine? US-Senatorin Kirsten Gillibrand sieht UFOs als eine ernste Angelegenheit an und kritisiert den Umgang des Pentagons scharf.

Wegen UFOs: Pentagon müsse handeln

UFO-Sichtungen werden und wurden häufig als Unfug dargelegt, was sicherlich auch mit einer gewissen Anzahl an Fälschungen und Quacksalberei zusammenhängt. Doch manchen Berichten zufolge handelt es sich dabei um eine reale Bedrohung. Laut politico sorgen aktuelle und sehr geheime Briefings US-amerikanischer Sicherheitsbehörden für Kritik gegenüber dem Pentagon.

Mit von der Partie ist US-Senatorin Kirsten Gillibrand. Sie fordert unter anderem, dass sich der Bestimmung und Herkunft der Fluggeräte gewidmet wird, anstelle der Erstellung weiterer Berichte zu ihrer bloßen Existenz. Sie ist Teil des Geheimdienstes des Senats sowie des Ausschusses für Streitkräfte in den USA. Durch einen ihrer Helfer lässt sie inoffiziell verlauten, dass „das amerikanische Verteidigungsministerium das Problem wesentlich ernster nehmen und in Bewegung kommen [muss].“

US-Verteidigungsministerium setzt sich mit Gefahren aus dem All auseinander

Die Berichte, die Grundlage ihrer Kritik bilden sollen, wurden bereits vor einigen Monaten erstellt. In der Folge hat das Pentagon den Auftrag bekommen, ein „Anomalie-, Überwachungs- und Auflösungsbüro“ einzurichten. UFO-Beobachtungen sollen hier also spätestens ab Ende Juni genau unter die Lupe genommen werden. In dem Zusammenhang wolle man sich auch mit der Verteidigung der Erde im Ernstfall genauer befassen.

  • Ein recht neuer US-Bericht ließ verlauten, dass UFO-Sichtungen in der Vergangenheit wohl zu Schäden am Menschen geführt haben könnten.

Über genaue Hintergründe und Prozesse hüllt man sich jedoch in Schweigen. Nur durch undichte Stellen sickert weiterhin Kritik am Pentagon mit der UFO-Frage durch. So soll Marco Rubio (Senator in Florida) der Meinung sein, das Pentagon würde nicht schnell genug handeln sowie Informationen teilen. Teilweise werden UFOs als „Frage der nationalen Sicherheit“ betrachtet, mit welcher bisher ein „inakzeptabler“ Umgang bestehe.

Quelle: politico

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